. . . und stechen können sie überhaupt nicht!


 

Nachdem sie durch gute Aufklärung ihr schlechtes
Image 
als stechende Insekten verloren haben,
wandelte sich die Angst vor ihnen in Bewunderung
für ihre Schönheit, Schnelligkeit und Vielgestaltigkeit um.

Schon den Germanen waren sie heilig
und der Göttin Freya zugeordnet.
Doch christliche Missionare betitelten sie mit
"Teufelsnadeln", "Teufelsbolzen" oder "Augenstecher".
Das ist lange vorbei. Die Rede ist von

Libellen

die man in Klein- und Großlibellen unterscheidet.
Die meisten Kleinlibellen haben einen quer gestellten,
hantelförmigen Kopf und Flügel, die im Sitzen
über dem Rücken zusammengeklappt werden.
Die Großlibellen breiten im Sitzen ihre Flügel weit aus.
Der Kopf ist halbkugelig, und die Augen berühren
sich meistens auf dem Scheitel.


Oben: Männchen, darunter: Weibchen  
rechts: Paarungsrad.  

 

Die Gebänderte Prachtlibelle
(Calopteryx splendens) lebt an langsam fließenden Gewässern mit viel Vegetation. Sie war jahrelang von Mai bis August am Altrhein an einer gewissen Stelle immer
zu beobachten. Seit dem Umbau des Geländes gibt es den Standort nicht mehr. - 
Während das Weibchen Eier in schwimmende Pflanzenteile sticht und dazu manchmal sogar ganz untertaucht, vertreibt das Männchen lästige Konkurrenten.



 

Die Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo) hat ein ähnliches Verhalten wie die Gebänderte Prachtlibelle. Beide Arten sind geschützt und kamen zusammen am Dammweg im Altrhein vor.
Bei der Paarung packt das Männchen das Weibchen mit den Hinterleibszangen an der Vorderbrust (Paarungsrad). Das Weibchen legt bis zu 300 Eier. Nach etwa drei Wochen schlüpfen die Larven. Ihre Entwicklung im Wasser dauert zwei Jahre, wo sie sich von Kleinwassertieren ernähren. Die
erwachsenen Libellen leben von Mücken
und anderen Insekten.
Ihre Flügelspannweite beträgt etwa 70 mm.
 Sie fliegen sehr gemächlich und flattern lautlos am Ufer von Bächen.
links: Weibchen



Vierfleck-Libellen
(Libellula quadrimaculata)
sind oftmals zahlreich an stehenden Gewässern vertreten. Die Paarung
vollziehen sie im Flug. Die Eier wirft das
Weibchen mit wippenden Bewegungen
über flachem Wasser ab.
Flügelspannweite 70 bis 85 mm.
Gesehen während der Tümpelpflege
im Klärwerk Monheim.

 


 

 

Die Plattbauch-Libelle
(Libellula depressa) hat einen
auffällig breiten, abgeflachten Körper.
Der Hinterleib der Männchen is
t
hellblau, bei den Weibchen gelb-braun.
Die Larven graben sich in den
Boden ein.
Der Plattbauch erreicht eine
Körperlänge von 40-45 mm und
eine Flügelspannbreite von 70-80 mm.
Die Flügel sind durchsichtig.
2001 wurde er zum
"Insekt des Jahres" gewählt.


Leere Larvenhaut (Exuvie) von
Plattbauchlibellen am Tümpel
im Klärwerk (links).

 

 



Die Große Pechlibelle (Ischnura elegans) hält sich gern an stehenden oder langsam fließenden Gewässern auf. Die Larven leben in auf dem Wasser treibenden Pflanzenteilen. Ihre Körperlänge beträgt
30-35 mm, die Flügelspannbreite

45-50 mm. Sie ist eine anspruchslose Libellenart und häufig zu sehen.


Hufeisen-Azurjungfern (Coenagrion puella) sind an stehenden Gewässern und auch an größeren Gartenteichen häufig zu beobachten. Ihren Namen erhielten sie durch die hufeisenförmige Zeichnung auf dem 2. Hinterleibssegment. Nach der Paarung legen die Weibchen die Eier an Wasserpflanzen ab. Damit kein paarungswilliges Männchen sich dazwischen mischen kann, steht der Partner quasi wie ein "Wachturm" auf dem Weibchen
und passt auf. Links oben: Männchen, links unten: Weibchen.
Länge: 35 mm, Flügelspannweite: 45 mm



Die Gefleckte Heidelibelle (Sympetrum flaveolum) ist daran zu erkennen, dass die Flügel an der Basis ausgedehnte gelbe Flecken haben. Sie hielt sich auf einem Ackerstreifen in der Baumberger Aue auf.
Das gelbbraune Weibchen ist in der Vegetation gut getarnt. Es legt die Eier im Tandemflug über Feuchtwiesen ab,
auf denen im Herbst Wasser steht.
Länge 35-40 mm
Flügelspannweite 50-60 mm


Wenn die Gemeine Heidelibelle (Sympetrum vulgatum) ihre Flügel nach vorn klappt, dann versucht sie an kühlen Tagen, mehr Wärme zu stauen. Ansonsten ist sie ein Ansitzjäger und wartet auf Beute. Erwachsene Tiere ernähren sich hauptsächlich von Mücken und Bremsen. Diese Libelle hatte einen Abstecher auf unseren Balkon gemacht. 


 

Frisch geschlüpftes Männchen der
Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta) am Monbag-See. Diese Art fliegt von
Ende Juli bis Anfang November
und gehört zu den letzten Libellen,
die im Jahr noch zu sehen sind.
Sie jagt aus der Luft
und braucht keinen Ansitz.
Das Weibchen sticht die Eier in
Holz oder Pflanzenteile.
Es dauert dann zwei Jahre, bis sich
eine neue Generation entwickelt hat.

Flügelspannweite: 80 mm
Körperlänge: 65 mm

 


Die Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus) hält sich gern an Baggerseen auf. Ihre Nahrung sind Insekten, die sie im Flug erbeutet. Die Larven brauchen 2-4 Jahre zu ihrer vollständigen Entwicklung. Nach dem Schlüpfvorgang startet die Westliche Keiljungfer vom Uferbereich auf Wiese oder Bäume, um sich dort in einigen Stunden auszuhärten. Diese Libelle hielt sich im Auskiesungsbereich am Kielsgraben auf.
Flügelspannweite: 60-70 mm
Körperlänge: 50 mm
 


Die Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum) liebt stehende Gewässer mit Schwimmpflanzen. Bei der Eiablage sind
die Männchen in Tandemstellung beim Weibchen angekoppelt. Wenn die
Weibchen ganz untertauchen, lösen
sich die Männchen und warten auf das Wiederauftauchen. Dann ergreifen
sie das Weibchen erneut, um es zu
einem anderen Eiablageplatz zu bringen.
Diese Becher-Azurjungfer hielt sich
am Ufer des Monbag-Sees auf.



Die Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula) versteckt sich gerne in dichter Ufervegetation von Kleingewässern.
Die Larven leben 1-3 Jahre im Wasser zwischen Wasserpflanzen oder am Bodenschlamm. Die Überwinterung
erfolgt meist im letzten Larvenstadium.
Sie hielt sich auf dem Dammweg
am Altrhein auf.

 

 


Die Weibchen der
Gemeinen Weidenjungfer
(Chalcolestes viridis) legen die Eier
bevorzugt an Weidenzweigen ab,
die über ein Gewässer ragen.
Nach dem Schlupf fallen die Larven
auf die Wasseroberfläche und
entwickeln sich im Wasser.
29. August 2013 am Hamberg.
Körperlänge: 40-50 mm
Flügelspannweite: 50-60 mm


Käfer lieben Blüten

Alle Insekten, dazu gehören unter anderem
auch Käfer, haben sechs Beine.
Wohingegen Spinnen und Spinnentiere
an ihren acht Beinen zu erkennen sind.

 

Körpermerkmale von Käfern


 

Der Pinselkäfer (Trichius zonatus)
ernährt sich von Pollen, während
die Larven moderndes Holz vorziehen.
Die Flügeldecken haben oft eine
variable schwarze Zeichnung.
Körperlänge: 9-12 mm

 

  (links) Bei diesem Pinselkäfer (Trichius
  fasciatus)
ist gut zu sehen, wie er die
  Flügeldecken anhebt, um mit den
  darunter liegenden Flügeln fliegen zu
  können. Pinselkäfer waren im
  Juli 2015 ein paar Mal in der Böschung
  vom Hamberg am NSG Baumberger
  Aue gut zu beobachten.  

 



 

 

Der Gemeine Rosenkäfer
(Cetonia aurata) wird auch
Goldglänzender Rosenkäfer
genannt. Er ist geschützt und war
im Jahr 2000 "Insekt des Jahres".
Die Larven sind nützliche
Kompostveredler.
Sie ernähren sich von
abgestorbenen Pflanzenresten
und sorgen für die Humusbildung.
Bis zum fertigen Käfer brauchen
die Larven gut zwei Jahre.
Rosenkäfer haben eine Besonderheit:
Sie können nicht, wie sonst
bei Käfern üblich, ihre Flügeldecken
einzeln hochklappen. Um fliegen
zu können, schieben sie ihre Flügel
an seitlichen Ausbuchtungen
heraus (s. Foto unten).
Dadurch, dass der Käfer sehr
breit ist, wirkt er viel größer
als seine tatsächliche
Länge von 15-20 mm.
Diese Käfer hielten sich
Ende Mai 2013 in
der Urdenbacher Kämpe
(Enge Gasse und
Bürgeler Wiesen) auf.

 


Der Balkenschröter (Dorcus parallelelipipedus) ähnelt dem Weibchen
des Hirschkäfers. Die Larven leben 2-3 Jahre in morschem Holz bis sie sich unter der Borke von Bäumen verpuppen. Der Käfer ernährt
sich von Baumsäften, die er aufleckt. Er
lebt in Laubwäldern und in Auwäldern von
großen Flüssen. Dieses Prachtexemplar
hielt sich am Rand einer Pferdeweide
am Baumberger Rheinufer auf. 
Körpergröße: 20-30 mm 

 


 

 

 

 

Die Männchen des
Grünen Scheinbockkäfers
(Oedemera nobilis), der auch Blaugrüner Schenkelkäfer heißt, haben starke
keulenförmig verdickte Hinterschenkel.
Ihr Lebensraum sind sonnige
Waldränder und Wiesen. Diese
beiden (unten Weibchen) hielten
sich auf der renaturierten Deponie
an der Baumberger Chaussee auf.
Körperlänge: etwa 10 mm



Der Kleine Schmalbock
(Stenurella melanura) ernährt sich
von Pollen, während die Larven von
morschem Holz leben.
Diese Insekten hielten sich am Hamberg, gegenüber vom NSG Baumberger Aue, auf.
Länge: 6-9 mm


 

 

 

Die Flügeldeckenzeichnung vom
Gefleckten Schmalbock
(Leptura maculata) ist sehr variabel.
Die Fühler sind gelbschwarz geringelt.
Die Larven leben von Holz,
die Käfer von Pollen.
Diese Gefleckten Schmalböcke
suchten Doldenblüten am Rodelberg
in der Nähe des Naturschutzgebietes
Baumberger Aue auf.
Länge: 8-10 mm



Sehr ähnlich - wie der Käfer zuvor - sieht
der Vierbindige Schmalbock (Leptura quadrifasciata) aus, doch er hat vier breite orangefarbene Querbänder und schwarze Fühler. Er hält sich meist auf alten Baumstämmen oder Doldenblüten in Gewässernähe auf. Die ausgewachsenen Käfer fressen Blütenpollen von Disteln und Doldenblütlern, die Larven fressen Totholz. Gesehen in der  Baumberger Aue.
Länge: 11-19 mm



Er ist farblich und von seiner Größe her
sehr unscheinbar, dieser etwa
10 mm große Käfer. Es ist ein
Gefleckter Blütenbock (Pachytodes
cerambyciformis)
, dessen Larve an
Baumwurzeln lebt und sich dann
in einer kleinen Erdhöhle verpuppt.
Mitte Mai suchte dieser Käfer am
Hamberg Nahrung auf Doldenblüten.
Er steht unter Naturschutz.


 

Der Schwarzspitzige Halsbock
(Stictoleptura fulva) ist ein
wärmeliebender Käfer, der sich
am 10. Juli 2013 in der
Urdenbacher Kämpe in der
Engen Gasse aufhielt.

 


Die große Gruppe der Bockkäfer enthält
viele schöne Exemplare, doch der Scheckhorn-Distelbock (Agapanthia villosoviridenscens) gehört zu den schönsten. Die Larven entwickeln sich
in Stängeln von Disteln oder
Brennnesseln. Dieser Käfer hielt
sich an einem Gehölzstreifen in der
Urdenbacher Kämpe auf.
Länge: 10-22 mm

 


Vor vielen Jahren sah ich an einem
gefällten Baum im Auwald von Baumberg
diese interessanten Muster.
Es handelte sich um Fraßgänge des Borkenkäfers, der für den Wald ein schrecklicher Schädling ist.
Ob der Befall damals groß war, weiß
ich nicht, im Auwald scheint dieser Käfer heutzutage zum Glück
nicht mehr präsent zu sein.



Der Blutrote Schnellkäfer
(Ampedus sanguinolentus)
ist schwarz mit roten Flügeldecken,
die einen schwarzen Nahtfleck haben.
Die Larven (Drahtwürmer) leben in faulendem Holz und unter der Rinde
von Laubbäumen. Gesehen auf dem
Dammweg am Altrhein.
Länge: 9-11 mm



Der Feuerschmied (Elater ferrugineus)
ist einer der größten und auffälligsten einheimischen Schnellkäfer.

Er lebt in naturnahen Wäldern.
Es war ein glücklicher Umstand,
diesen seltenen Käfer im Juli 2000
im Baumberger Auwald entdeckt
zu haben.
Länge: 20 mm

 


Die Gefleckten Weidenblattkäfer (Chrysomela vigintipunctata) haben
weißliche oder rötliche Flügeldecken
mit je 10 schwarzen länglichen Flecken.
Sie kommen auf Weiden oder Pappeln in Feuchtbiotopen vor. Diese Käfer hielten
sich in den Bürgeler Wiesen auf.
Länge: 6,5-8,5 mm.
oben links: Puppe des Weidenblattkäfers

 


 

 

Grünrüssler-Arten (Phyllobius)
sind schwer zu unterscheiden.
Diese Käfer könnten
Brennnessel-Grünrüssler
(Phyllobius pomaceus) sein.
Sie sind 7-10 mm groß.
Die Larven leben im Erdboden und
ernähren sich von den Wurzeln
der Großen Brennnessel.
Die Käfer fressen an den
Blättern von Brennnesseln.
Sie hielten sich i
m NSG
Baumberger Aue auf, doch
überall sind sie häufig zu sehen.



 

 


Minzeblattkäfer (Chrysolina herbacea)
sind sehr variabel gefärbt: Sie können metallisch grün, blau, violett oder
kupferfarben sein. Halsschild und
Flügeldecken sind
punktiert. Der
Hinterleib des Weibchens 
(links unten)
kann während der Paarungszeit stark angeschwollen sein. 
Die Eier werden an verschiedenen 
Minzegewächsen abgelegt. Von dem
Blattgewebe ernähren sich die 
Larven
und Käfer.

Diese Käfer halten sich schon seit ein
paar Jahren jeden 
Sommer auf
Rossminze am Gehölzstreifen 
des
Baumberger Rheinuferwegs auf.

Größe: 8-11 mm


 

 

 


Sehr ähnlich dem vorigen Käfer sieht der
Ampfer-Blattkäfer (Gastrophysa viridula)
aus. Auch hier ist der Hinterleib des
Weibchens (unten) während der
Paarungszeit stark vergrößert.
Käfer und Larven treten meist gesellig
auf und ernähren sich hauptsächlich
von Ampferpflanzen, die sie
oftmals regelrecht skelettieren.

 Diese Art ist sehr verbreitet.
Gesehen am NSG Baumberger Aue.
Größe: 4-7 mm
 

 


Der Malachitkäfer (Malachius bipustulatus) wird auch Zweifleckiger Zipfelkäfer genannt. Er ernährt sich hauptsächlich von Pollen, Nektar und kleinen Insekten. Die Larven
leben meistens unter Baumrinde, wo sie
Jagd auf kleine Insekten, Larven und Schnecken machen. Gesehen am NSG Baumberger Aue und auf unserem Balkon. 
Körperlänge: 5-7 mm

  Suchbild: Originalgrößenverhältnis
  der Dolde des Wiesen-Bärenklaus
  zum Malachitkäfer ...


 

Der Gemeine Weichkäfer
(Cantharis fusca) wird auch
Soldatenkäfer genannt.
Er ist einer unserer häufigsten Käfer.
Meist sitzt er auf Pflanzen oder Blüten
und hält Ausschau nach Beute.
Er ernährt sich sowohl von
pflanzlicher als auch tierischer Kost.
Körperlänge: 11-15 mm 

 


 

 

 

Der Gerippte Brachkäfer (Amphimallon solstitiale) ist besser bekannt unter dem Namen Junikäfer. Die Larven (Engerlinge)
ernähren sich von Wurzeln und Wurzelresten. Zur Entwicklung bis zum fertigen Käfer brauchen sie drei Jahre. Die Käfer sind
nachtaktiv.
Er obere Käfer landete am 12. Juni 2011
und der untere am 2. Juli 2013 auf
unserem
Balkon.
Körperlänge: 14-18 mm

 


Gartenlaubkäfer (Phyllopertha
horticola) halten sich in Gärten,
an Hecken und Waldrändern auf.
Sie fressen Eichen-, Hasel- und
Birkenblätter. Die Larven
leben dicht unter der Grasnarbe,
wo sie leicht Beute von Wildschweinen, Maulwürfen und Vögeln werden.
Körperlänge: 8,5-11 mm


Er wird Kleiner Julikäfer (Anomala dubia) oder Metallischer Julikäfer genannt. Er mag sandige Gebiete, wo Weiden, Birken, Pappeln oder Haselsträucher wachsen. Doch am
liebsten ernährt er sich von Weidenblättern. Die Larven, die sich über zwei Jahre im Boden entwickeln, fressen an Wurzeln von Gräsern. Dieser Käfer war während eines
Ausflugs auf unserem Balkon gelandet.
Körperlänge: 12-15 mm


 

Der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) gehört zu den bekanntesten Käfern und galt früher sogar als Glücksbringer. Seine Beliebtheit rührt auch daher, dass er im Gartenbau und in der Landwirtschaft Pflanzenläuse und Spinnmilben massenhaft vertilgt.
Die Weibchen heften bis zu 400 hellgelbe bis orangefarbene Eier meistens an Blattunterseiten. Nach 5-8 Tagen schlüpfen die Larven, doch bis zum fertigen Käfer dauert es dann noch 30-60 Tage. Hauptsächlich leben Marienkäfer in der freien Natur, doch manchmal verirren sie sich auch in Häuser und Wohnungen. Körperlänge: 6-8 mm



Den Zweipunkt-Marienkäfer
(Adalia bipunctata) gibt es in
zwei Varianten. Der häufigere
ist der links abgebildete.

Der andere ist schwarz und
hat zwei bis drei rote
Punkte auf jeder Flügeldecke.
Körperlänge: 3,5 bis 5,5 mm 

 

 

Licht-Marienkäfer
(Calvia decemguttata)
auch Zehnfleckiger Marienkäfer,
Urdenbacher Kämpe,
Körperlänge: 5-7 mm

 

Kugeliger Marienkäfer
oder Pappelmarienkäfer
(Oenopia conglobata),
auf dem Balkon
Körperlänge: 4 mm

 


  Vierzehnpunkt-Marienkäfer oder
  Schachbrett-Marienkäfer
  (Propylea quatuordecimpunctata),
  am NSG Baumberger Aue

  Körperlänge: bis 4,5 mm
 

 

Vierzehntropfiger Marienkäfer
oder Vierzehnpunkt-Marienkäfer
(Calvia quatuordecimguttata)
am 8. Mai 2016 auf dem Balkon,
Körperlänge: 5-6 mm


 

Der asiatische Marienkäfer
(Harmonia axyridis)
wird wegen seines vielfarbigen Aussehens
auch Harlekin-Marienkäfer genannt.

 

Er wurde in den 80er Jahren als  
biologische Geheimwaffe zur  
Schädlingsbekämpfung in  
Gewächshäusern eingesetzt.
 

 

 

 Als gnadenloser Blattlausverzehrer
 schien er sich zu bewähren,
 doch er büxte aus und hat sich
 schnell flächendeckend verbreitet.

 


Er soll fünfmal  
mehr Blattläuse vertilgen  
können als der  
heimische Siebenpunkt.  



Und wenn sein ungeheurer Appetit
auf Blattläuse mangels Masse nicht
gestillt werden kann, dann macht
er sich auch über Eier und Raupen von Schmetterlingen her oder verzehrt
die Eier von anderen Marienkäfern.



Außerdem kann er jährlich drei- bis  
viermal Nachwuchs produzieren,  
während die heimischen  
Marienkäferarten nur ein bis zwei  
neue Generationen hervorbringen.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(links)
Larve des asiatischen Marienkäfers

 

 

 

Es wird noch geforscht,
ob und welche negativen
Auswirkungen dieser
neue Marienkäfer
auf die Natur hat.

 

 

 

(links)
Puppe des asiatischen Marienkäfers


 

Nachtfalter

 

Sie genießen keine so große Beachtung wie die farbenprächtigen Tagfalter. Ein Nachteil ist, dass mit schwindendem Licht sie kaum noch beobachtet werden können. Sie fallen meist
erst auf, wenn sie sich in Wohnungen verirrt haben. Oftmals sind sie farblich sehr unscheinbar. Doch nicht alle sind so. Und außerdem gibt es sogar auch noch die tagaktiven Nachtfalter. Dazu gehören die besonders auffallend gezeichneten Falter aus der Familie der
Widderchen (Zygaenidae).

 

Das Gemeine Blutströpfchen (Zygaena    filipendulae) hat schwarzgrün oder blau  
schillernde Vorderflügel mit leuchtend roten     Flecken. Die Farbe signalisiert möglichen    Fressfeinden: „Halt stopp!  
Ich bin ungenießbar.“  
   



Nach der Paarung legt das Weibchen  
Eier an die Unterseite von  
Gemeinem Hornklee ab.  
Nach acht Tagen schlüpfen  
    kleine Raupen, die nach
dreimaliger  
Häutung überwintern.  

 

 

Sie spinnen nun an Grashalmen  
einen spindelförmigen Kokon.  
  



Der Lebensraum der Blutströpfchen  
kann auf Streuobstwiesen, an  
Bahndämmen oder sogar  
   auf Verkehrsinseln sein.  

Ein paar Jahre lang war ein sicherer  
Standort eine kleine Brache an der  
Opladener Straße am Monbag-See.  
Nachdem sich das Umfeld änderte,  
sind auch diese schönen Falter  

verschwunden. Im Juli 2005 habe  
ich sie das letzte Mal gesehen.  

 

 

   Und tatsächlich ist das keine leere
   Drohung. Vögel oder Reptilien würden
   sich an der im Körper des Falters
   gespeicherten Blausäure vergiften.

 


 

  
   Um im nächsten Frühjahr weiter wachsen
   zu können, muss die Winterhaut abgestreift
   werden. Ausgewachsen sind sie dann im
   Mai/Juni.


 



 

   Ab Juni/Juli schlüpfen dann die Falter,
   die gern unter anderem an Disteln,
   Flockenblumen und Goldrute saugen.


 

 



Dieser Nachtfalter heißt Hausmutter
(Noctua pronuba). Die Raupen fressen
nachts und verbergen sich tagsüber in
der Krautschicht. Futterpflanzen sind
unter anderem Löwenzahn und Große Brennnessel.
(Dieser Falter war leider im
September 2003 ein Totfund.)

 


Am 21. Juli 2014 untersuchte diese
Hausmutter ganz interessiert meine
Nachttischlampe. Sie fliegt gern
Lichtquellen in Häusern an und
ruht sich dort tagsüber aus.
Daher auch der Name. 
Flügelspannweite: 50-60 mm





Das Rote Ordensband (Catocala nupta)
ist im Ruhezustand perfekt getarnt.
Dann sind nur seine graubraunen
Vorderflügel zu sehen.
Optisch sind sie dann kaum von
einer Baumrinde zu unterscheiden.
Erst bei Gefahr zeigt der Falter
blitzschnell die roten Hinterflügel,
was den Angreifer erschreckt und
dem Falter Zeit zur Flucht gibt.
Die Raupen ernähren sich von Pappel-
und Weidenblättern in Auwäldern.
Dieses Exemplar entdeckte ich eines
nachts an der Fensterscheibe.
Flügelspannweite: bis zu 80 mm



 


 

Schmetterling des Jahres 2015:
Rotes Ordensband

 


Jetzt darf geschwärmt werden ...



Auch ein Nachtfalter ist der
Pappelschwärmer (Laothoe populi).
Bei Störungen oder Gefahr präsentiert er
orangerote Flecken auf den Hinterflügeln.
Die erwachsenen Tiere nehmen keine
Nahrung mehr zu sich, weil der Saugrüssel
verkümmert ist. Das Geschlecht lässt sich
nur an den Fühlern feststellen, die beim
Weibchen unbehaart, beim Männchen
behaart sind.

Flügelspannweite: 72-92 mm

 

 

 

Die Raupen besitzen den  
für Schwärmer typischen  
hornartigen Fortsatz am  
Hinterleib. Sie haben einen  
abgeplatteten Kopf mit unten  
angesetzten Mundwerkzeugen 

sowie drei Vorderbeinpaare. 

 

 

Das Weibchen des Lindenschwärmers
Mimas tiliae) legt bis zu 130 Eier im Kronenbereich der Nahrungspflanzen ab.

Da die Falter keine Nahrung mehr
aufnehmen, kann man sie auch auf
keinen 
Blüten antreffen. Ihr
Lebensraum sind Lindenalleen, lichte
Laubholzbestände, Gärten und Parks.
Flügelspannweite: 60-80 mm

 

 

 

Der Hinterleib der Männchen des
Lindenschwärmers ist deutlich nach oben gekrümmt.




 


Auch die Raupen vom Windenschwärmer
(Agrius convolvuli) sehen sehr interessant
aus. Sie ernähren sich von Zaun- oder
Ackerwinden. Man bekommt sie kaum zu
sehen und meist nur zufällig, wenn sie
auf der Suche nach einem geeigneten Verpuppungsplatz im Erdboden sind.
Entdeckt habe ich diese Raupe auf einem
Feldweg in der Urdenbacher Kämpe.
Den Falter habe ich leider noch nie gesehen.

 



Einer der sonderbarsten Nachtfalter ist das
auch zur Familie der Schwärmer gehörende
Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), das vor der Blüte im
Schwirrflug in der Luft stehen bleibt
und mit seinem drei Zentimeter langen
Saugrüssel Nektar aus Blüten tankt. Das
Flugverhalten ähnelt dem eines Kolibris.
Gesehen am 17. August 2006 auf der
noch wenig bebauten Shellbrache.
Flügelspannweite: 36-50 mm

 

 


Noch einer aus dieser interessanten Gruppe
ist der Mittlere Weinschwärmer
(Deilephila elpenor). Die Falter sind oliv-
und rosafarben. Wenn das nicht eine sehenswerte Farbzusammenstellung ist!
Flügelspannweite: 45-60 mm

Noch sehenswerter ist die bis zu 80 mm
lange Raupe des Mittleren
Weinschwärmers
. Kurz vor der
Verpuppung wird sie braunschwarz.
Am Überraschendsten sind die
Augenflecken, die für Fressfeinde
bedrohlich wirken sollen. Bei Störung
ahmt sie die Bewegungen einer Schlange
nach, indem sie ihr Vorderteil mit den
Augenflecken hin- und herbewegt.
Diese Raupe entdeckte ich, als sie den
Fahrradweg am Baumberger Auwald
überqueren wollte. Ich brachte sie in
sicheres Terrain zurück.


Die Raupe vom Braunwurz-Mönch  
(Cucullia scrophulariae) hält sich  
in Laub- und Mischwäldern auf und  
frisst vorrangig an Braunwurzpflanzen.  
Gesehen auf dem Dammweg von  
Baumberg nach Urdenbach (rechts). 



Die Raupen vom Jakobskrautbär
(Tyria jacobaeae) lieben wärmebegünstigte Lagen. Sie halten sich seit 2007 jährlich im Juli auf dem Grünstreifen am Baumberger Rheinuferweg auf (links).
Von beiden Raupen habe ich leider noch
nie die Schmetterlinge gesehen.

 



Von Bären, Mönchen und Weinschwärmern
 

Man kann über diesen sonderbaren Sommer 2011 klagen oder auch nicht. Für mich war er schon sehr interessant, denn ich hatte Kontakt mit Bären, Mönchen und Weinschwärmern. Jetzt denkt jeder gleich, es wären Reiseerinnerungen an ferne Länder. Doch weit gefehlt, alle diese wunderbaren Begegnungen fanden im heimischen Monheim statt. Es ist ein wenig zum Lachen, denn die drei Arten sind alles Raupen von Nachtfaltern, die dann später mehr oder weniger schöne Schmetterlinge werden.

Bereits seit vier Jahren hat sich überraschenderweise das Jakobs-Greiskraut stark vermehrt, das manchmal schwarz-orange-geringelte Untermieter hat, die gern gesellig leben. Es sind die Raupen des Jakobskrautbärs (s.o.), auch Blutbär genannt, die mit ungeheurem Appetit erst die gelben Blüten und dann die Blätter verspeisen. Nach dem großen Fressen verpuppen sie sich am Boden und im nächsten Frühjahr erscheinen wunderbare Schmetterlinge mit schwarzroten Vorder- und roten Hinterflügeln.

Nach diesen Bären geht’s nun zu den Mönchen, die allerdings nie zur Kirche gehen, dafür aber gerne die Pflanze Braunwurz aufsuchen. Sie hat ganz unscheinbare braune Blüten, die aber für die Raupen des Braunwurzmönchs (s.o.) ein Leckerbissen sind. So attraktiv jedoch die weißgrundigen Raupen mit ihren auffallenden schwarzen und gelben Flecken sind, so unscheinbar ist später der Falter, der kaum jemandem auffällt.

Der Mittlere Weinschwärmer (s.o.) hingegen ist sowohl als Raupe als auch als Falter bemerkenswert. So eine große Raupe mit acht Zentimetern Länge hatte ich zuvor noch nie gesehen. Sie wollte mit ihren Stummelfüßen über den Radweg am Auwald vor Haus Bürgel zum Grünstreifen kriechen. Ich lenkte ihre „Schritte“ wieder in den Auwald zurück, damit sie nicht Gefahr lief, überfahren zu werden. Sie war graubraun mit schwarzen unregelmäßigen Strichen und helleren Querbändern. Das Auffallendste hingegen waren vorne an beiden Seiten jeweils zwei große Augenflecke, die potenzielle Feinde abschrecken und ein viel größeres Tier vortäuschen sollen. Das Hinterende zierte ein schwarzes Horn mit einer weißen Spitze. Sie stand wohl kurz vor der Verpuppung und suchte nach einem geeigneten Bodenquartier. Aus ihr wird einmal ein wunderbarer Falter (s.o.) mit den Farben olivgrün, rosa, rot und weiß.            
                                                 
                                                    Von INGRID KNEBEL


Heuschrecken


 

Das Große Grüne Heupferd (Tettigonia
viridissima)
ernährt sich hauptsächlich von
anderen Insekten. Das Weibchen versenkt
mit dem fast körperlangen Legebohrer die
Eier im Boden, die manchmal mehrere Jahre überwintern. Jeweils Anfang Mai schlüpfen
dann die Larven, die sich im Laufe des Sommers über sieben Stadien zum fertigen Heupferd entwickeln und gut fliegen können.

Die letzten Sonnenstrahlen fing das Weibchen (oben links), gemütlich auf samenden Disteln sitzend, am NSG Baumberger Aue ein.
Ebenso sonnte sich ein Weibchen (links
mitte) am Fuße des Monbergs auf Goldrute.
Körperlänge: 28-42 mm

(rechts oben) Gut getarntes Männchen,
(links unten) eine Larve, die fast im
letzten Stadium ist. Sie sieht schon dem
erwachsenen Heupferd sehr ähnlich,
hat aber noch Stummelflügel.


 

 

Roesels Beißschrecken (Metrioptera roeselii) ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und nur vereinzelt auch von tierischer Kost. Sie sind weit verbreitet
und bewohnen gerne Wiesenbrachen und Staudenfluren. Die Hinterschenkel weisen eine kammartige schwarze Zeichnung auf.
Durch die gelblich bis grünliche Zeichnung
an den Seitenteilen des Halsschildes
sind sie gut erkennbar. Töne werden
erzeugt, indem der Hinterschenkel
an der Kante der Flügeldecke
entlang gezogen wird.
Gesehen in der Urdenbacher Kämpe.
Körperlänge: 14-19 mm



 


 

 

 

Der Körper der Punktierten Zartschrecke (Leptophyes punctatissima) ist hellgrün mit dunkler Punktierung. Über den Hinterleib des Männchens (oben) verläuft ein brauner Längsstreifen. Die Flügel sind bei beiden Geschlechtern nur noch rudimentär vorhanden. Das Weibchen (unten) besitzt
eine sichelförmige Legeröhre.
Diese Art hält sich auf Laubbäumen und Stauden auf, doch auch auf Rosen und Himbeeren.
Beide machten zu verschiedenen Zeiten
einen Abstecher auf unseren Balkon.

Männchen: 10-14 mm,
Weibchen: 13-17 plus 8 mm Legeröhre
 


 

 

 

Das Männchen der Großen Goldschrecke (Chrysochraon dispar) ist metallisch grün, während das Weibchen (beide Fotos)
bräunlich ist. Die Hinterschenkel
und -schienen (s. unten) sind weinrot.
Das Weibchen wird bis zu 30 mm lang
und hat stummelartig verkürzte Flügel.
Es legt seine Eier in markhaltige Stängel
von Himbeere, Goldrute oder ähnliche
Pflanzen. Der Lebensraum sind Brachen
Feuchtwiesen, Halbtrockenrasen oder Waldsäume. Diese Große Goldschrecke
hielt sich am Randstreifen des
Baumberger Rheinuferwegs auf.


 

Die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens) ist so gut getarnt, dass man sie nur durch Zufall entdecken kann, zumal am Boden an ihr nichts Blaues zu sehen ist. Doch wenn man das Glück hat, sie einmal fliegen zu sehen, dann blitzt ganz kurz plötzlich das Blau der Hinterflügel auf.
Diese Feldheuschreckenart hält sich gern auf Ruderalflächen und Industriebrachen auf,
so auch auf der Shellbrache in Monheim.
Körperlänge: Männchen 15-21 mm und
Weibchen 22-28 mm.

Ein Heuschreckenexperte fing vor ein paar Jahren einmal eine Ödlandschrecke und demonstrierte, woher das Blau im Namen
kommt, bevor er sie wieder unbeschadet in die Freiheit entließ (Foto unten). 

 



 

Die Weibchen des
Gemeinen Grashüpfers
legen ihre Eier in den obersten
Bodenschichten ab. Die Eier
überwintern, und die Nymphen
schlüpfen ab April.
Die weiblichen Grashüpfer sind
deutlich größer als die Männchen
und haben nur kurze Flügel.
Körperlänge: 17-23 mm


Der Gemeine Grashüpfer
(Chorthippus parallelus)
ist in fast allen offenen grasreichen
Biotopen zu finden. Er ist sehr häufig.
Beide Geschlechter sind flugunfähig.


Beim Männchen des
Gemeinen Grashüpfers (unten)
reichen die Flügel bis fast zur
Hinterleibsspitze.
Körperlänge: 13-16 mm


 


 

 

(links) Männchen: 13-16 mm

 

Die Langflügeligen Schwertschrecken
(Conocephalus fuscus) besiedeln meistens
feuchte Standorte, kö
nnen aber auch auf
trockeneren Brachen mit hochwüchsigen Pflanzenbeständen angetroffen werden.
Sie sitzen gerne senkrecht an Pflanzen.
Das Weibchen legt die Eier in markhaltige Pflanzenstängel, die angebissen und mit
der Legeröhre an der Bissstelle eingeführt
werden. Gesehen im Klärwerk Monheim.


 

(unten) Weibchen: 14-18 mm
plus Legeröhre


Liebe Naturfreunde,

es könnte durchaus sein,
dass Sie bis hier gekommen sind
(was ich richtig toll finde!),

doch jetzt die Nase von Insekten voll haben.
Was ich auch verstehen könnte.
Sollte das allerdings noch nicht der Fall sein,
so gehen Sie zum Anfang zurück und
klicken im grünen Band auf "Seite 3".
Dann gehören Sie zu den Unersättlichen,
die nicht genug von den Wundern in der

Natur bekommen können.



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