In Bearbeitung

 


 

9. Januar 2018 - auf der Straße L 293 nach Haus Bürgel

 

Straße von Baumberg
nach Urdenbach
ist hier schon teil-
weise überflutet.

Das Hochwasser
schafft auf dem
Asphalt künstleri-
sche Strukturen.

 

Seit gestern ist
der Scheitelpunkt
erreicht, doch hier
fließt es noch.

Vor der Senke bei
Haus Bürgel ist
Schluss für Fahr-
radfahrer.

Letzte Nacht hat der Rheinpegel seinen   
Zenit erreicht. Heute um 16 Uhr ist er   
schon um ein paar Zentimeter auf 8,57   
 Meter gefallen. Noch gestern hatte der   
Pächter und Kaltblutpferdezüchter von   
Haus Bürgel sich strikten Hausarrest   
verordnet, denn mit seinem mittel-   
großen Trecker wäre eine Fahrt nach   
Baumberg zu riskant gewesen. Seine   
Familie hat Herbert Reuter schon   
vor Tagen ausquartiert, und auch   

das Büro der Biologischen Station   
ist verwaist. Die Mitarbeiter   

müssen von zuhause aus arbeiten.   

 Die paar Zentimeter weniger Hoch-
 wasser lassen Herbert Reuter wieder
 mobil werden. Er fährt die Besitzer
 seiner Pensionspferde mit Trecker
 und Planwagen zu ihren Pferden.
 Auf einer dieser Fahrten lädt er mich,
 im wahrsten Sinne des Wortes, zu
 einer kurzen Spritztour auf den Hof
 ein, der glücklicherweise weitest-
 gehend vom Wasser verschont geblie-
 ben ist. Nur an der tiefsten Stelle
 im hinteren südwestlichen Bereich
 ist minimal Wasser in einen Raum
 eingedrungen.


 

8. Januar 2018 - Hochwasser im Baumberger Rheinbogen
Blick vom Sträßchen aus in Richtung Haus Bürgel,
Hellerhof und Urdenbach:

Wasser, soweit das Auge reicht.

 


 

8. Januar 2018 - Hochwasser am Rhein in Baumberg
Zwischen 16 und 21 Uhr ist der Höchststand von
8,78 Meter erreicht.

 

Bild oben: Blick von der Deich-
straße auf die überschwemmten
Kaltblutpferdewiesen.
Bild unten: Auch die Schaf-
weide ist überschwemmt.

 

Bild oben: Nur der Sommer-
deich ragt aus dem Wasser.
Bild unten: Der Rheinufer-
weg ist auf weiten Strecken
überschwemmt. 


 

8. Januar 2018 - Kranichschwärme über Baumberg

 

Um 13,46 Uhr
fliegen 62 Kraniche
genau übers Haus...

... zum Rhein
in Richtung
Südwest.

Wenn Kraniche noch so spät gen Süden
reisen, dann waren die Bedingungen im

Norden noch akzeptabel. Wird es dann
plötzlich dort kälter, ziehen sie ins El-
sass, nach Südfrankreich oder Spanien.

Um 14,15 Uhr kommen dann am
Rhein noch einmal zwei Schwärme:
Im ersten etwa 260 Kraniche,
im zweitem etliche mehr.

 



6. Januar 2018 - Kölner Pegel ~ 8,10 m 
Hochwasser am Baumberger Rheinufer


 

  Rheinuferweg  
teilweise
überschwemmt

 

Treppe an der
Rheinterrasse
gesperrt

 

Unten: der
ehemalige
Treidelpfad

 

Schwemmgut
auf der neuen
Rampe

 



6. Januar 2018 - Kölner Pegel ~ 8,10 m
Hochwasser in der Baumberger Aue


 

Haus Bürgel ist von Baumberg
noch erreichbar, die Straße
nach Urdenbach ist gesperrt.

 


Im Auwald sind viele Bäume regelrecht von
Weißbeerigen Misteln (Viscum album) befallen,
die immergrüne Halbschmarotzer sind. Die
Blüten sind unscheinbar klein und grünlich
gelb. Nach Bestäubung durch Insekten und
Befruchtung entstehen klebrige weiße
Beerenfrüchte mit Samen.


 

Efeu ist in der Natur eine wertvolle Pflanze. Zum einen blüht
er erst spät im Jahr zwischen September und Oktober und
ist daher eine wertvolle Nahrungsquelle für späte Insekten,
zum anderen werden die Früchte zwischen Januar und April
von Amsel, Star, Rotkehlchen und auch von Mönchsgras-
mücke und Hausrotschwanz gerne gefuttert.  


 



1. Januar 2018 - Balkon

 

Der Distelfink (Carduelis carduelis)  
war der Vogel des Jahres 2016.  
Heute besuchten erfreulicher-  
weise 
nach langer Zeit mal  
 wieder zwei dieser schönen  
 Vögel unseren 
Balkon.  

 

Ein sehr seltener Balkongast ist
seit einiger Zeit die Haubenmeise
(Lophophanes cristatus), die gut
an ihrer kecken Federhaube zu
erkennen ist. (Leider ist mir bis-
her noch kein besseres Foto
gelungen.)



 



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