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21. April 2019 - Am NSG Baumberger Aue


Es ist wunderbares Sommerwetter: mit 25 Grad
nicht zu heiß und noch dazu nachmittags ein leicht
kühler Wind. Auf dem Weg vom Sträßchen in Baum-
berg zum Tümpel begleiten mich wieder sehr viele
Tagpfauenaugen. Mal passen sie sich meiner geringen
Geschwindigkeit mit dem Fahrrad an, mal setzen sie
sich vor mir auf den Boden mit ausgebreiteten Flügeln
und zeigen sich von ihrer schönsten Seite. Da muss ich
dann aufpassen, sie nicht zu überfahren. Doch meine 
Sorge ist unbegründet. Sie haben alles genau im Blick
und fliegen rechtzeitig auf. Nachdem ich vor einigen
Tagen meinen ersten Aurorafalter in diesem Frühjahr
gesehen habe, fliegen auch heute wieder sechs Männ-
chen, die an ihren orangefarbenen Flügelspitzen zu
erkennen sind, eilig an mir vorbei, wobei ich natürlich
nicht weiß, wie viele es wirklich waren. Manch einen
habe ich vielleicht mehrmals gesehen. Auch ein
Zitronenfalter und ein C-Falter nahmen sich
leider keine Zeit für ein Fotoporträt.


 

Die Gepunktete Nesselwanze (Liocoris tripustulatus)
hält sich hauptsächlich auf Brennnesseln auf,
hier jedoch auf Knoblauchsrauke.
Länge: 4-5 mm

 



19. April 2018 - Am NSG Baumberger Aue

Mit 28 Grad, ohne ein bisschen Wind, ist es heute
schon fast unangenehm heiß. Es sind nur wenige
Insekten unterwegs. Und die haben es so eilig,
dass an Fotografieren nicht zu denken ist.
Auf dem Rodelberg blüht Wiesen-Schaum-
kraut in großer Menge, doch nur ein paar
Insekten halten sich dort auf: zwei Hummeln,
ein Wollschweber, ein sehr kleiner Bläuling,
drei Kohlweißlinge und eine Wespenbiene.
Am Gehölzrand des Hamberges fliegen einige
Aurorafalter und mehrere Zitronenfalter vorbei.
Nur die Pfauenaugen sind wieder in stattlicher
Zahl präsent und gaukeln um mich herum. 
Doch auch auf dem Tümpel ist nicht viel los.
Ein paar Stockenten, ein Schwan, einige Bläss-
hühner
sind zu sehen und am nördlichen Rand eine
etwa dreißig Zentimeter große Schildkröte
Hören kann man allerdings wieder den Zwergtaucher,
eine große Froschgemeinde und Kanadagänse, die
immer wieder lauthals mit durchdringender
Stimme sich bemerkbar machen. 

 

Was wie eine kleine Wespe aussieht, ist in Wirklichkeit
eine Biene, und zwar eine Wespenbiene, die kurz auf
Wiesen-Schaumkraut Nahrung tankt. Es könnte sich
um das Männchen von Nomada fucata handeln. Solche
Bienen, die als Brutschmarotzer leben, nennt man
bezeichnenderweise auch Kuckucksbienen, weil
sie selbst keine Nester bauen. Länge: 7-10 mm


 

Eine kleine Erdwanze (Legnotus picipes)
krabbelte auf einem Holzzaunpfahl am
Naturschutzgebiet herum. Länge: 3-4 mm


 


 

12. April 2018 - Am NSG Baumberger Aue

 

Blutrote Schnellkäfer (Ampedus sanguineus)
  bewohnen Wälder, Wiesen und buschreiches Gelände.
  Bei Gefahr stellen sie sich tot. Die tagaktiven Käfer
  ernähren sich rein pflanzlich, während die Larven
  sich erst von Mulm, dann von Insektenlarven und
  Puppen ernähren. Wenn Schnellkäfer auf den
Rücken fallen, können sie dank eines Mechanis-
mus in die Luft schnellen, um dann wieder auf
dem Bauch zu landen (Name!).
Länge: 12-17 mm



 

Dieser Große Breitrüssler (Platyrhinus resinosus)
ist nicht gerade eine Schönheit, doch seine Tarnung
ist genial. Sein Aussehen soll an Vogelkot erinnern.
Ich dachte zuerst, dass auf dem Zaunpfahl nur
ein Stückchen Holz liegt. Erst bei näherem Hin-
sehen war er als Käfer zu erkennen.
Länge: 8-15 mm



 

Der Gefurchte Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus)
lebt an krautigen Pflanzen oder kleinen Gehölzen. Er
ist dämmerungs- oder nachtaktiv. Erwachsene Käfer
sind flugunfähig, können aber zu Fuß relativ weite
Strecken zurücklegen. Hier hält der Rüsselkäfer
gerade eine Siesta auf einem Zaunpfahl.
Länge: 10 mm
 


 

Rote Milben sind winzige Tiere,
die keine gern gesehenen Gäste
in Gärten oder im Nutzpflanzen-
bau sind. Sie sind Spinnentiere
und sehr artenreich. 
Hier an einem
​Zaunpfahl am NSG 
inspiziert diese
​Milbe gerade ein fremdes 
Gespinst.

 

 

10. April 2018 - Bei uns auf dem Balkon

 

Grüne Stinkwanzen (Palomena
prasina)
können bei Gefahr aus
Drüsen am Hinterleib ein übel-
riechendes Sekret absondern.
Länge: 12-13,5 mm


 

  Die Larven vom Bibernellen-Blütenkäfer
  (Anthrenus pimpinellae) halten sich gerne
  in Vogelnestern auf.
  Der Käfer ist nur 2-4 mm groß.

 


 

8. April 2018 - Am NSG Baumberger Aue

 


Was man kaum glauben kann:
Hier handelt es sich um eine
Fliege. Der Körper des Großen
Wollschwebers 
(Bombylius major)
ist dick pelzig behaart. Am Kopf
befindet sich ein langer Saugrüssel,
der nicht eingerollt werden kann, son-
dern immer nach vorn gestreckt ist.
Körperlänge: 8-12 mm

Bild unten:
In der Totale zeigt sich, wie klein
dieses Insekt und wie schwer es
ausfindig zu machen ist.



 


Dieser schöne Käfer kletterte auf  
einem Zaunpfahl am Naturschutz-  
gebiet herum. Es ist ein Gefleckter  

 Weidenblattkäfer (Chrysomela    vigintipunctata). Die Farbe der  
Flügeldecken kann rötlich, weißlich  
oder gelb sein. Rechts und links von  
der schwarzen Flügelnaht sind 10 
schwarze, längliche Flecken. Von  
April bis August leben die Käfer  
auf Weiden, aber auch auf  
Pappeln, Birken und Erlen.  
Länge: 6,5 bis 8,5 mm

  

 

Auf einem Holz-
zaunpfahl hat sich
ein kleines Moos
angesiedelt:
Kissenmoos
(Grimmia pulvinata), das eigentlich mehr
auf Gestein zu
finden ist.


 

Das Scharbocks-
kraut
 (Ficaria
verna)
 gehört zu
ersten Blüten
 im Frühjahr. Hier
wurde es 
direkt
von blüten
fres-
senden Insek
ten besiedelt.

 

Jedes Jahr erneut
eine Augenweide:
das Tagpfauen-
auge
(Aglais io).
Auf dem Weg am
Naturschutzge-
biet umgaukelten
mich etliche dieser
schönen Falter.

 

Nur ganz kurz
stellte sich das
Männchen einer
Pelzbiene zum
Fototermin.
Evtl. ist es die
Gemeine Pelzbiene
(Anthophora plumipes).

 


 

31. März 2018 - Am NSG Baumberger Aue

Für Ostern ist ganz schlechtes Wetter angesagt, doch heute,
Samstag, ist es richtig schön und sonnig. In diesem Jahr hat es
die Natur besonders schwer, gegen Kälte und Nässe anzukämpfen.
Traditionelle Frühlingsblüher, wie Scharbockskraut, Buschwind-
röschen, Huflattig u.a. haben sich bisher nur an wenigen Stellen
heraus gewagt. Am Naturschutzgebiet sieht noch alles grau und
braun aus, ohne sichtbar frisches Grün. Deshalb sind auch kaum
Insekten unterwegs, die Schwierigkeiten hätten, Nahrung zu
finden. Und trotzdem sehe ich zwei Tagpfauenaugen, einen
Zitronenfalter und einen C-Falter, die in schnellem Suchflug
an mir vorbeifliegen.  



 

An einem Zaunpfahl vom NSG fällt mir
plötzlich eine ganz kleine Bewegung auf.
Beim näheren Hinsehen entdecke ich
einen rotschwarzen Käfer, der sehr
aufmerksam ist und meine Annäherung
mit Weglaufen quittieren will. Doch ich bin
ein bisschen schneller und habe wenigstens
dieses Foto geschafft, ehe er in einer
Verwitterungsritze des Zauns verschwin-
det. Zuhause ist die Suche nach seinem
Namen überaus schwierig. Erstaunt stelle
ich dann fest, dass es ein Laufkäfer ist,
der Halskäfer oder Sumpfhalsläufer
(Odacantha melanura) heißt. Seine Deck-
flügel können gelb bis orangerot sein.
Körperlänge: 6-8 mm

 

An einigen Zaunpfählen sind spaßige Spinnen
aktiv. Es sind Wolf-
spinnen. 
Evtl.
(Pirata piraticus)


 

________________

Als Ausgleich zu den wenigen Blumen und Insekten hatten am Tümpel
einige seltene Enten Rast gemacht, die meistens nur auf dem Durchzug
dort zu sehen sind. Es waren zwei Pärchen Schnatterenten, ein Paar
Knäkenten, ein einzelnes Löffelentenmännchen und ein Paar Pfeifenten.
Die Ruhe auf dem Wasser wurde nur durch die zänkischen Blässhühner
gestört, die kreischend zwischen den Enten hinter einander herliefen
und eine Spur durchs Wasser pflügten. Die Gäste flogen kurz auf,
während die hiesigen Stockenten, Kanadagänse und Höckerschwäne
das Gezänk gelassen hinnahmen. Plötzlich ist ein trillernder Ton zu
hören. Der kommt vom Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis), der
fast jedes Jahr im Frühjahr hier auftaucht. Er ist mit seinen knapp
30 Zentimetern Länge nur halb so groß wie eine Stockente. Hören
kann man ihn regelmäßig, doch ihn sehen ist vielfach Glückssache.
(Alle Fotos aus großer Entfernung gemacht.)

 

Ein Paar
Schnatterenten
(Anas strepera)

Knäkente
(Anas querquedula)
Männchen

Löffelente
(Anas clypeata)
Männchen


 

Ein Paar
Pfeifenten
(Anas penelope)


 

27. und 28. März 2018

An zwei Stellen gibt es bei uns im Gebiet
Lerchensporn. Im Auwald hinter Haus Bürgel
wächst an einer kleinen Stelle der Hohle L.
Der Gefingerte L. jedoch blüht in größeren
Beständen am Hang zu Garath.

links: Hohler Lerchensporn
(Corydalis cava), im Auwald
hinter Haus Bürgel;
oben: Gefingerter Lerchen-
sporn
(Corydalis solida), an
alter Rheinschleife am Hang
zu Garath



 

Auf einem Spaziergang  
bei strömendem Regen im  
Baumberger Auwald lief an  
einigen Hainbuchen ein leicht  
schäumendes Rinnsal den Stamm  
hinab. Es bildete sich unten eine  
kleine 
Schaumansammlung. Es  
  könnte sich um Saponine han- 
deln, doch was will der Baum  
damit bezwecken?  
  
 

 


 

21. März 2018 - Baumberg in Rheinnähe

 

Auf der Pferdeweide am Rhein hielten sich zwei große
schwarze Vögel mit 
weißem Bauch und knallrotem langem
Schnabel 
auf. Es waren Austernfischer (Haematopus ostralegus),
die eigentlich Küstenvögel sind. Im Juli 1989 sichtete zum ersten
Mal der Hobby-Ornithologe Wilhelm Knebel ein Austernfischerpaar
mit Jungen. Damals war das eine große Sensation, da es sich um das
südlichste Vorkommen am Rhein mit Bruterfolg handelte. Heutzutage
sind sie immer noch selten, doch sie fühlen sich offensichtlich
nun seit fast 30 Jahren in Monheim und Baumberg wohl.
Ihr Ruf ist ein durchdringendes "kliep-kliep".
Länge einschließlich 8 cm Schnabel: 39-44 cm. 


 

Ein schöner Hausrotschwanz
(Phoenicurus ochruros gibraltariensis)
präsentierte sich in den Gärten
an der Deichstraße.

Mindestens 35 Drosseln hielten
sich auf einer Pferdewiese auf.
Von links nach rechts:
Wacholderdrossel (Turdus pilaris),
Rotdrossel (Turdus iliacus) und
Singdrossel (Turdus philomelos)
(Foto leider aus großer Entfernung)

 




20. März 2018 - Frühlingsanfang

Sonne, blauer Himmel mit schönen weißen
Wolken: ein Frühlingsanfang wie aus dem
Bilderbuch, doch hier stimmt etwas nicht,

 

denn der Winter hat uns noch immer hart im
Griff. Temperaturen nachts unter Null Grad und
tagsüber nur wenig über Null, dazu ein eisiger Wind,
der alles noch kälter erscheinen lässt.
Vorher gab es ein paar schöne sonnige Tage mit
angemessener Temperatur. Da hatten sich dann
schon einige Insekten nach draußen gewagt,
doch zurzeit haben sie sich wieder unsichtbar
gemacht, und die Vögel suchen noch gerne die
Futterstelle auf dem Balkon auf. Besonders
der Distelfink erfreut uns immer.

 


 

5. März 2018 - Rheinuferweg in Baumberg

 

An einem der wenigen schönen Tage im März
hat sich an vier Weidezaunpfählen jeweils ein
kleiner Rüsselkäfer aufgehalten. Es ist ein
Langarmiger Spießrüssler (Dorytomus longimanus),
der einen dünnen nach unten gekrümmten Rüssel hat.
Die Vorderbeine beim Männchen sind das längste
Beinpaar, daher auch der Name. Die Weibchen
legen ihre Eier unter der Rinde von Pappeln ab.
Länge: 5-8 mm 


 

Auch eine kleine Spinne hat sich rausgewagt.
Es ist die Zebra
springspinne (Salticus scenicus),
die auch Harlekinspinne genannt wird. Bei
der Jagd nähert sie sich 
langsam an ein
Insekt und springt 
dann aus einem Abstand
von 5 cm 
auf das Beutetier, das schnell
durch einen Giftbiss getötet wird.
Länge: 4-7 mm


 


 

23. Januar 2018 - im Düsseldorfer Süden

 

 

Beim Wandern entdeckte jemand
plötzlich einen großen Greif. Zum
Glück hatte ich meinen Fotoapparat
griffbereit. Dieser junge Mäuse-
bussard
(Buteo buteo) fühlte sich
weder durch die Gruppe noch durch
mein näheres Heranpirschen gestört.
Allerdings saß er jenseits des Zauns
an einem Kinderspielplatz im Wald,
dass man vermuten konnte, er war
an einen gewissen Geräuschpegel
und an Bewegungen gewöhnt. Ich
habe mich sehr gefreut, diesen
normalerweise doch sehr scheuen
Vogel so gut ablichten zu können.




 


 

9. Januar 2018 - auf der Straße L 293 nach Haus Bürgel

 

Straße von Baumberg
nach Urdenbach
ist hier schon teil-
weise überflutet.

Das Hochwasser
schafft auf dem
Asphalt künstleri-
sche Strukturen.

 

Seit gestern ist
der Scheitelpunkt
erreicht, doch hier
fließt es noch.

Vor der Senke bei
Haus Bürgel ist
Schluss für Fahr-
radfahrer.

Letzte Nacht hat der Rheinpegel seinen   
Zenit erreicht. Heute um 16 Uhr ist er   
schon um ein paar Zentimeter auf 8,57   
 Meter gefallen. Noch gestern hatte der   
Pächter und Kaltblutpferdezüchter von   
Haus Bürgel sich strikten Hausarrest   
verordnet, denn mit seinem mittel-   
großen Trecker wäre eine Fahrt nach   
Baumberg zu riskant gewesen. Seine   
Familie hat Herbert Reuter schon   
vor Tagen ausquartiert, und auch   

das Büro der Biologischen Station   
ist verwaist. Die Mitarbeiter   

müssen von zuhause aus arbeiten.   

 Die paar Zentimeter weniger Hoch-
 wasser lassen Herbert Reuter wieder
 mobil werden. Er fährt die Besitzer
 seiner Pensionspferde mit Trecker
 und Planwagen zu ihren Pferden.
 Auf einer dieser Fahrten lädt er mich,
 im wahrsten Sinne des Wortes, zu
 einer kurzen Spritztour auf den Hof
 ein, der glücklicherweise weitest-
 gehend vom Wasser verschont geblie-
 ben ist. Nur an der tiefsten Stelle
 im hinteren südwestlichen Bereich
 ist minimal Wasser in einen Raum
 eingedrungen.


 

8. Januar 2018 - Hochwasser im Baumberger Rheinbogen
Blick vom Sträßchen aus in Richtung Haus Bürgel,
Hellerhof und Urdenbach:

Wasser, soweit das Auge reicht.

 


 

8. Januar 2018 - Hochwasser am Rhein in Baumberg
Zwischen 16 und 21 Uhr ist der Höchststand von
8,78 Meter erreicht.

 

Bild oben: Blick von der Deich-
straße auf die überschwemmten
Kaltblutpferdewiesen.
Bild unten: Auch die Schaf-
weide ist überschwemmt.

 

Bild oben: Nur der Sommer-
deich ragt aus dem Wasser.
Bild unten: Der Rheinufer-
weg ist auf weiten Strecken
überschwemmt. 


 

8. Januar 2018 - Kranichschwärme über Baumberg

 

Um 13,46 Uhr
fliegen 62 Kraniche
genau übers Haus...

... zum Rhein
in Richtung
Südwest.

Wenn Kraniche noch so spät gen Süden
reisen, dann waren die Bedingungen im

Norden noch akzeptabel. Wird es dann
plötzlich dort kälter, ziehen sie ins El-
sass, nach Südfrankreich oder Spanien.

Um 14,15 Uhr kommen dann am
Rhein noch einmal zwei Schwärme:
Im ersten etwa 260 Kraniche,
im zweitem etliche mehr.

 



6. Januar 2018 - Kölner Pegel ~ 8,10 m 
Hochwasser am Baumberger Rheinufer


 

  Rheinuferweg  
teilweise
überschwemmt

 

Treppe an der
Rheinterrasse
gesperrt

 

Unten: der
ehemalige
Treidelpfad

 

Schwemmgut
auf der neuen
Rampe

 



6. Januar 2018 - Kölner Pegel ~ 8,10 m
Hochwasser in der Baumberger Aue


 

Haus Bürgel ist von Baumberg
noch erreichbar, die Straße
nach Urdenbach ist gesperrt.

 


Im Auwald sind viele Bäume regelrecht von
Weißbeerigen Misteln (Viscum album) befallen,
die immergrüne Halbschmarotzer sind. Die
Blüten sind unscheinbar klein und grünlich
gelb. Nach Bestäubung durch Insekten und
Befruchtung entstehen klebrige weiße
Beerenfrüchte mit Samen.


 

Efeu ist in der Natur eine wertvolle Pflanze. Zum einen blüht
er erst spät im Jahr zwischen September und Oktober und
ist daher eine wertvolle Nahrungsquelle für späte Insekten,
zum anderen werden die Früchte zwischen Januar und April
von Amsel, Star, Rotkehlchen und auch von Mönchsgras-
mücke und Hausrotschwanz gerne gefuttert.  


 



1. Januar 2018 - Balkon

 

Der Distelfink (Carduelis carduelis)  
war der Vogel des Jahres 2016.  
Heute besuchten erfreulicher-  
weise 
nach langer Zeit mal  
 wieder zwei dieser schönen  
 Vögel unseren 
Balkon.  

 

Ein sehr seltener Balkongast ist
seit einiger Zeit die Haubenmeise
(Lophophanes cristatus), die gut
an ihrer kecken Federhaube zu
erkennen ist. (Leider ist mir bis-
her noch kein besseres Foto
gelungen.)



 



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