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8. Juli 2017 - NSG Baumberger Aue

 

Alle drei Fotos zeigen ein Landkärtchen
(Araschnia levana). Der Name bezieht sich
auf die Zeichnung der Flügelunterseiten,
die an eine Landkarte erinnern (rechts).

 


Bei den Landkärt-
chen unterscheidet
sich die 1. Genera-
tion von April
(links außen) sehr stark von der 2.
Generation (mitte).






 


Die Weibchen der Veränderlichen
Krabbenspinne
(Misumena vatia) 
erreichen nur eine Körperlänge von
10 mm, doch sie fangen Beute, die
einiges größer als sie selbst sein kann.
Zum Beutefang lauert sie gerne
zwischen den Blüten vom Wiesen-
Bärenklau. Die Roten Weichkäfer
scheinen keine Angst vor ihr zu
haben, vielleicht mag die Spinne
sie nicht.  

 


 


Die Weibchen des Grünen Heupferds
(Tettigonia viridissima) erreichen eine
Körperlänge von bis zu 42 mm, hinzu
kommt die Legeröhre mit einer
Länge von bis zu 32 mm.
Grüne Heupferde sind gute Flieger.
Die Tarnung zwischen Gras und grünen
Stauden ist perfekt. Erst durch
die Bewegung fallen sie auf.


 



 


 

5. Juli 2017 - Rheinuferweg in Baumberg

 

Ein netter kleiner Nachtfalter ist die
Braune Tageule (Euclidia glyphica),
doch wie ihr Name schon sagt, ist sie tagaktiv und fliegt Blüten an. Das ist
ungewöhnlich für Eulenfalter.
Flügelspannweite: 25-30 mm



 



Meinen ersten Trauer-Rosenkäfer
(Oxythyrea funesta) entdeckte ich
am 26. Juni dieses Jahres und
war begeistert, weil er eigentlich
selten sein soll. Und heute sah
ich auf verschiedenen Rainfarn-
pflanzen ungefähr 20 dieser Art
(s. auch Seite 1/2017).







 

Jakobs-Greiskraut ist giftig, doch
den Raupen macht das Gift nichts
aus. Im Gegenteil, es schützt sie
vor Fressfeinden.

 

Am 16. Juni hatte sich am Rheinufer ein
prächtiger Bestand an Jakobsgreiskraut entwickelt (links oben). Dann übernahmen
etwa 200 Raupen des wunderbaren Jakobs-
krautbären
die Regie und fraßen die Pflan-
ze ratzekahl (oben rechts). Zurück waren
ein paar Nachzügler geblieben, die Mühe
hatten an der kahlen Pflanze noch etwas
Fressbares zu finden (links unten). Fast
alle anderen waren verschwunden. Sie
haben sich zur Verpuppung und Über-
winterung auf den Boden begeben, von
wo dann die Falter ab nächstem Mai 
schlüpfen.

 



Der Schwarzspitzige Halsbock
(Stictoleptura fulva) erscheint von
Ende Mai bis Juli. Die Käfer sind
eifrige Blütenbesucher. Erst
baden sie in Blütenstaub, dann
sorgen sie für Nachwuchs.
Länge: 10-15 mm



 


Die Gemeine Zierwanze (Adelphocoris 
lineolatus)
besiedelt gern sonnige,
trocken-warme, aber auch leicht
feuchte Lebensräume. Sie ernährt
sich meistens von Schmetterlings-
blütlern, doch diese sitzt auf dem
Korbblütler Rainfarn.
Länge: 7-9 mm

 


 




3. Juli 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Viele Schmetterlinge sind zurzeit bei
uns nicht unterwegs. Doch einige 
C-Falter (Polygonia c-album) mit ihren
sommerfrischen Farben erfreuen das
Auge. Sie leben oft an Waldwegen, und
in Gärten fliegen sie gerne nektarreiche
Gartenblumen wie Sommerflieder an. 
Flügelspannweite: 40-50 mm


 



Klein, aber fein ist die attraktive
Rote Weichwanze (Deraeocoris ruber).
Sie hält sich in Gebüschen, Wiesen und
auch Gärten auf. Sie gilt als nützlicher
Helfer, der sich von Blattläusen und
und kleinen Insekten ernährt.
Länge: 6-8 mm




 

Wiesen-Bärenklau (Heracleum
sphondylium) 
ist ein beliebter
Doldenblütler für vielerlei Insekten.
Zurzeit wird er massenhaft von
Roten Weichkäfern (Rhagonycha
fulva)
 zur Paarung aufgesucht.
Der hellere Käfer mit den langen
Fühlern  ist ein Schwarzspitziger
Halsbock.


 


Dieser etwas behäbige Hüpfer
ist das Weibchen einer Roesels
Beißschrecke
 (Metrioptera roeselii)
mit Legeröhre. Die bräunlichen Flügel
erreichen meistens nur etwa die halbe
Länge des Hinterleibs. Diese Beiß-
schrecken ernähren sich von Gräsern, krautigen Pflanzen und kleineren
Insekten. Körperlänge: 14-19 mm


 

evtl.
Barbarossafliege (Eutolmus rufibarbis)
Sie gehört zur Familie der Raub- und
Jagdfliegen. Die Fliegen findet man 
von Ende Juni bis August. Sie ernähren
sich räuberisch von anderen Insekten.
Ich hatte sie gerade fotografiert, da
flog sie mit ihrer Beute auf einen
anderen Grashalm.
Körperlänge: 18-21 mm




 



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