In Bearbeitung

 


 

4. November 2017 - Rheinuferweg in Baumberg

Gestern und heute verwöhnte uns der November mit wun-
derbar sonnigem Wetter. Der Wind am Rhein war zwar kühl,
doch er schien die vielen Besucher nicht sonderlich
gestört zu haben. Das gute Wetter ließ mich noch einmal
Ausschau halten nach letzten Insekten. Da waren zwei
Bienen noch unterwegs, die gezielt alle weißen Blüten der
Taubnesseln aufsuchten. Dann ließ sich eine einzelne Winter-
oder Hainschwebfliege auf Rainfarn nieder. Sie ist eine
Wanderart und überquert regelmäßig die Alpen, doch ein
Teil der Tiere überwintert auch bei uns. Sie gehört zu den
Nützlingen, weil ihre Larven sich von Blattläusen ernähren.
Und dann war heute der Tag der Riesenschlupfwespen.
Mindestens fünf habe ich auf den Zaunpfählen der Weiden
auf der Suche nach Larven beobachten können. Auch noch
etliche Weberknechte sonnten sich auf den Pfählen. Weber-
knechte sind Spinnen, die weder über Spinndrüsen noch über
Giftdrüsen verfügen. Und dann entdeckte ich genau an dem
Zaunpfahl, an dem ich im September (siehe 29.9.) eine Wanzen-
larve entdeckte, jetzt das erwachsene Tier, die Ginster-Baum-
wanze 
(Piezodorus lituratus), die eigentlich viel hellere Farben
hat, doch sich vor der Überwinterung dunkler verfärbt. 

 

  Die Ginster-Baumwanze
  (Piezodorus lituratus)
  besiedelt trockene und warme
  Lebensräume, besonders mit san-
  digem Boden. Länge: 10-12 mm


 

 


(rechts)
Weberknecht

(unten)
Hain-Schwebfliege (Episyrphus
balteatus
)

 

  Feuerwanzen (Pyrrhocoris
  apterus)
sind ganz harmlos,
  doch da sie manchmal in
  Massen auftreten, sind
  sie Gärtnern lästig. Hier
  am Rhein stören sie nicht.
  Länge: 9-13 mm 
  

  
  


 

29. Oktober 2017 - Rheinuferweg in Baumberg

 

Eigentlich war es kein Wetter, um nach draußen zu gehen,
doch ich hoffte am späten Nachmittag 
dieses Tages,
vielleicht etwas vom Kranichzug sehen 
zu können. Doch
keine der charakteristischen Rufe erschallten. Durch
den kalten Wind war es am Rhein 
ganz ungemütlich
und kaum Spaziergänger waren 
unterwegs. Ein wenig
hielt ich noch nach letzten 
Insekten Ausschau, doch
trotz einiger blühender 
Pflanzen war von ihnen nichts
mehr zu sehen. 
Plötzlich jedoch entdeckte ich auf
einem Zaun
pfahl ein sehr großes, sehr schlankes
Insekt 
mit roten Beinen. Es war das Weibchen einer
R
iesenschlupfwespe, das akribisch das Holz nach
einer Möglichkeit absuchte, eine Larve zu finden,
in die mit dem langen Legebohrer 
noch ein Ei
abgelegt werden konnte.

Riesenschlupfwespe  
(Dolichomitus sp.)   
Körperlänge etwa 4 cm,  
Legebohrer etwa 5 cm.  



 


 

26. Oktober 2017 - Besuch in der Wohnung

 

Am Schlafzimmerfenster hielt sich ein unbekanntes
graues Insekt auf. Auf dem Foto waren dann Farben und
Formen zu erkennen, die es als eine Schlupfwespe mit
dem lateinischen Namen Ophion cf. obscuratus auswies.
Diese Art gehört zu den wenigen Schlupfwespen, die bei
geeignetem Wetter den ganzen Winter flugaktiv sein
können. Die erwachsenen Tiere ernähren sich von Nektar,
 die Larven leben als Parasiten meistens in Eulenraupen.
Körperlänge: 15-22 mm



 



29. September 2017 - Baumberger Rheinuferweg


 

Am Rheinuferweg in Baumberg gibt es überall noch Stellen,
wo Pflanzen stehen, und somit finden noch etliche Insekten
Nahrung: Bläulinge, Heuschrecken, interessanten Wanzen,
Bienen und Fliegen. Das schlechte Wetter wird immer wieder
abgelöst durch schönen Sonnenschein, der dann noch die
letzten Insekten vor der Winterpause zur Nahrungs-
aufnahme animiert.

 

Weichwanzen
(Stenodema
laevigata)

 

Larve der
Ginster-Baumwanze
(Piezodorus
lituratus)

Bodenwanze, (Rhyparochromus vulgaris)


 


Dies ist das  
Weibchen einer Schlupfwespe 
(Ephialtes cf. manifestator),  
das gerade bei der Arbeit ist. Mit  
den Fühlern kann die Schlupfwespe  
riechen, wo im Holz Insektenlarven  
versteckt sind. Mit dem langen  
Legestachel, der normalerweise in  
einer Stachelscheide steckt, wird    durch das Holz gebohrt, um dann 
ein Ei in die Larve zu injizieren.  
Körperlänge: 20-30 mm  


 

 


 

27. September 2017 - Baumberger Rheinuferweg

 

             Das Weinhähnchen - eine 
ungewöhnliche Heuschrecke, 
die unter besonderem 
Schutz steht 

 

  Selten bekommt man so eine Langfühler-
  grille zu Gesicht. Es ist das nachtaktive
 Weinhähnchen (Oecanthus pellucens),   
  das 
sehr wärmebedürftig ist. Seit 1990
  hat es sich entlang des Rheins vorgear-
  beit
et. Die nördlichste Fundstelle ist
  derzeit im Kreis Kleve. Es ernährt sich
  von Staub- und Blütenblättern und von
  Spinnen, Insektenlarven und Blattläusen.
  Größe: 10-15 mm
 

Im Altweibersommer sind
besonders viele Spinnen
zu sehen.
Oben links: Weberknecht,
oben rechts:
Baldachinspinne.



 

Die Kohlschabe (Plutella xylostella)
wird auch Kohlmotte genannt. Dieser
nachtaktive Falter fliegt die ganze
Nacht über und ruht tagsüber in
der Vegetation. Seine Flügelspann-
weite beträgt 12-18 mm, doch wenn
er ruht, sieht er unscheinbar
schmal aus. 

 


Dieser nette kleine Käfer hatte sich bei
uns im Schlafzimmer eingefunden. Es ist ein
Sechzehnfleckiger Marienkäfer (Halyzia
sedecimguttata)
, der nur 5-7 mm groß ist.


 


 

26. September 2017 - auf dem Balkon

 

Diese Wanze gehört zu den Einwanderern,
die 2006 erstmalig in Deutschland auftauchten.
Es ist die 
Amerikanische Kiefernwanze(Leptoglossus occidentalis).
Im Oktober 2011 und 2014 entdeckte ich jeweils eine auf
unserem Balkon. Es ist erstaunlich, dass sie fast jedes Jahr
zum Saisonende hier auftaucht. Sie ist auf der Suche nach
einem behaglichen Winterquartier. Vorsichtshalber habe ich mal
die Balkontür geschlossen gehalten. Besser ist es, wenn sie draußen
etwas findet. Ihr lautes Summen ähnelt dem der Hummeln.
Bei Störungen sondert sie ein Sekret ab, das nach Kiefernnadeln
riechen soll. Körperlänge: 15-20 mm

 


 

21. September 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Leider ist heute vor dem NSG und am Rodelberg
alles gemäht. Vor ein paar Tagen hatte es noch so
ausgesehen, als sei der Sommer endgültig vorbei.
Doch heute ist wieder schönes Wetter, und die
noch verbliebenen Insekten irren suchend über
ihr vor kurzem noch vorhandenes Futtergebiet.
Schön wäre es gewesen, wenn erst 14 Tage
später gemäht worden wäre.

Doch in einem Punkt muss
man die Stadt Düsseldorf, die für
dieses Gebiet z
uständig ist,
loben:


Sie hat im Frühsommer aufs
Mähen verzichtet. Das bedeutet, dass das
ganze Jahr über bis jetzt immer der Lebensraum
für Tag- und Nachtfalter, Haut- und Zweiflügler,
Spinnen, Heuschrecken und viele andere Tiere
mit den entsprechenden Pflanzen zur
Verfügung gestanden hat.
Und da kann man begeistert feststellen:


Die Wiese hat monatelang
voller Leben gesteckt!

 
 

Auf meiner bisher beobachteten Wiese ist nach dem
Mähen jetzt nichts mehr zu sehen. Doch ein wenig weiter
am Baumberger Graben, da blüht es noch ganz intensiv.
Es ist das Indische oder Drüsige Springkraut
(Impatiens glandulifera), das zu den invasiven
Neophyten zählt. Das bedeutet, dass es ein pro-
blematischer Neubürger in der Pflanzenwelt ist.
Dort, wo es sich urwüchsig ausbreitet, bleibt

für heimische Pflanzen wenig Raum.
 

Als ausländische Pflanze wird das Drüsige Springkraut nur von wenigen
einheimischen Insekten angeflogen. Bis vor kurzem waren es haupt-
sächlich Honigbienen, in letzter Zeit sieht man so hin und wieder
auch ein paar andere Hautflügler. Überraschend oben beim rechten
Bild ist, dass die Biene mit dem Kopf zuerst aus der Blüte
auftaucht. Das kommt daher, dass dieses Insekt den "Seiten-
eingang" benutzt hat. Manche Blüten sind durch das ständige
Anfliegen regelrecht ausgeleiert (s. dazu unten das rechte
Foto). Die Blüte daneben ist noch völlig unversehrt.


 

(rechts) Die Blüte ist schon  
ausgeleiert. Insekten können  
auch von dieser Seite ins  
Innere eindringen.  


 


Einige Große Heidelibellen
(Sympetrum striolatum) aalten sich
auf dem Holzgeländer am NSG im
abendlichen Sonnenschein.


 


 

21. September 2017 - Baumberger Rheinuferweg


 

Raupe vom Mond-
fleckigen Blütenspanner

(Eupithecia centaureata)
auf Rainfarn


 

Noch sind einige
Hauhechel-
Bläulinge

(Polyommatus
icarus)

unterwegs.

 

 

Auch ein
Kleiner
Feuerfalter

(Lycaena
phlaeas)
genießt
noch die Sonne.


 

Gemeiner Efeu (Hedera Helix)
blüht im Herbst und gehört zu
den dann nur noch wenig vorhan-
denen Nektarquellen für letzte
Insekten. B
is Efeu allerdings
blüht, dauert es 8-10 Jahre.
Im Winter sind die blau-
schwarzen Früchte eine will-
kommene Nahrung für Vögel.

 

Blühende Efeuzweige
haben eine andere
Blattform (s. links)
als normalerweise.

 

oben:  
Larve der Glasflügelwanze 
(Stictopleurus  
punctatonervosus)  


 

 oben: 
 Familie der Erdwanzen
 (Legnotus limbosus)
 Länge: 3,5-4,5 mm

 


 

18. September 2017 - am NSG Baumberger Aue

 


Der Herbst ist da.
Jetzt ist teilweise gemäht worden.
Auf den noch bewachsenen Flächen
sind noch etliche Blüten zu sehen, die
von den letzten Insekten angeflogen
werden. Auch zwei Wespenspinnen
weben noch an ihren Netzen und
hoffen auf Beute. Einige Hornissen
streifen im Suchflug übers Gelände,
wohingegen die springfreudigen Heu-
schrecken nicht 
mehr zu sehen sind.


 
 

Schön blüht noch der
Scharfe Hahnenfuß
(Ranunculus Acris).

 

Kleine Krabben-
spinne mit großer
Beute, einer
Igelfliege.


 

Alles, was die
Blüten anfliegt, ist willkommene
Beute.

 

Allein auf weiter Flur, ein kleines Tier.
Es ist die Larve des Zweiundzwanzig-
punkt-Marienkäfers (Psyllobora vigintiduopunctata). Länge: 5 mm


 

Zwei Wespenspinnen, wohl irritiert oder vertrieben durch
die Mäharbeiten, sind dabei, neue Netze zu weben. Ihr
charakteristisches Zickzackband fehlt noch.
Foto oben links und rechts: 1. Spinne von Unterseite
und Oberseite; Foto links unten: 2. Spinne beim Weben
des Netzes ziemlich tief in der Krautschicht.

 


 

16. September 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Diese schöne Spinne ist eine Vierfleckkreuzspinne (Araneus quadratus).
Im Gegensatz zur Gartenkreuzspinne ist diese Art etwas größer und
kräftiger. Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von bis zu 18 mm,
während die Männchen nur 7-10 mm lang werden. Der oft kugelige
Hinterleib ist farblich sehr variabel und kann weiß, gelb, grünlich,
hell- oder dunkelrot bis dunkelbraun sein. Die kräftigen Beine
sind in allen Farbvarianten breit dunkel geringelt. Die Entwicklung
der im Frühjahr geschlüpften Jungspinnen ist in der Regel im
Spätsommer abgeschlossen. 

 

Es ist sehr erfreulich, dass am
NSG noch nicht gemäht wurde.
So bleibt Nahrung für letzte
Insekten erhalten.  Es sind noch
ein paar Hornissen unterwegs,
verschiedene Fliegenarten, 
Tag- und Nachtschmetterlinge
sowie einige Spinnen, die am
Netz auf Beute lauern.

 


 
Hier landet auf Schafgarbe  
 eine Breitflügelige Raupenfliege 
(Ectophasia crassipennis).  
 Diese Art ist in ihrer  
Färbung sehr variabel.  
Körperlänge: 5-9 mm  


 


 

Auch noch einige Rhabarber-
zünsler
(Oncocera semirubella)
sind unterwegs. Sie haben eine
Flügelspannweite von 25-30 mm.



 

Schöne Farbtupfer in weiß, rot, blau, gelb
und rosa zieren noch die Wiese: Witwenblume, Dost,
Skabiose, Schafgarbe, Wegwarte, Jakobs-
Greiskraut und noch einige mehr.  

 

Das Pfauenauge von vor einigen Tagen ist noch
da und ein paar der nimmermüden Kohlweißlinge.
Auch sausen noch verschiedene Fliegen,
Bienen und Hornissen umher. Von Heu-
schrecken jedoch ist kaum noch etwas zu
sehen. Ihre Saison ist beendet. 


 


 

11. September 2017 - Baumberger Rheinuferweg

 

Diese Pflanze ist ein Schmarotzer,
sie ernährt sich von anderen Pflanzen.
Es ist die Nessel-Seide (Cuscuta
europaea),
die mit der Textilfaser
Seide, die eine tierische Faser ist,
nichts zu tun hat.

 

 

Nur wenig Insekten sind noch  
unterwegs, doch eine Gallische 
Feldwespe
(Polistes dominula)  
hatte sich auf Windenknöterich  
niedergelassen. Sie liebt offene  
und warme Stellen, oft auch im  
Siedlungsbereich. Doch sie ist  
kein Plagegeist, sondern eine  
friedliche Mückenjägerin.  
Arbeiterin: 12-15 mm lang  


 

Dies ist eine Larve der Gemeinen
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)
Im Garten richten sie zwar keinen
Schaden an, doch wegen ihres manch-
mal massenhaften Vorkommens,
werden sie als Lästlinge verfolgt.

 


Auch Raubfliegen sind nicht  
nur 
auf Raub aus. Sie legen  
hin und
wieder auch mal  
eine Pause ein. Diese hier  
ist
evtl. Machimus rusticus,  
die gerne offene, trockene  
 und 
warme Biotope bewohnt.  
Körperlänge: 15-25 mm  


 

Der Japanische Staudenknöterich
(Fallopia japonica) ist genau wie die
Herkulesstaude ein nichtgeliebter
Neophyt. Diese neuen Pflanzen haben
ein bis zu drei Meter tiefes Wurzel-
geflecht, so dass sie kaum ausgerottet
werden können. 



 


Die Zweispitzwanze (Picromerus  
bidens)
, die auch Zweizähnige  
Dornwanze heißt, jagt räuberisch  
Insekten, wie Raupen, Käferlarven  
und Blattläuse und kann sie sogar  
mit dem Rüssel aufspießen.  
Körperlänge: 10-14 mm  





 


 

3. September 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Noch einmal Sonnenschein und ein von
 der Intensität der Farben wohl gerade
geschlüpftes Tagpfauenauge (Aglais io).
Bei drohender Gefahr klappen die Falter
ihre Flügel ruckartig auseinander und
zeigen zur Abschreckung ihre augenför-
mige Flügelzeichnung. Sie geben dabei
ein zischendes Geräusch von sich.
Flügelspannweite: 50-55 mm



 

 

Dieser sehr schöne Falter ist ein
Nesselzünsler (Pleuroptya ruralis),
der perlmuttartig glänzende Flügel hat.
Die Raupen ernähren sich hauptsächlich
in zusammengerollten Blättern der

Großen Brennnessel.
Flügelspannweite: 32-36 mm



 

Das Seideneulchen (Rivula sericealis)
sah so frisch und schön aus, als wäre
es sogar die dritte Generation. Über-
raschend viele dieser kleinen Nacht-
falter waren heute unterwegs.
Flügelspannweite: 18-22 mm


Weniger frisch sah der 
Ockergelbe Blattspanner (Camptogramma bilineata)
aus. Er war gezeichnet von so manchem
Angriff, dem er gerade noch entkommen
konnte. Er wird auch Wellenspanner
oder Löwenzahnspanner genannt.
Flügelspannweite: 20-30 mm


 

  Ein "Wattebausch" auf der
  Unterseite eines Blattes
  entpuppte sich als Kokon,
  aus dem ein kleines Heer
  von Jungspinnen von etwa
  1 mm Größe schlüpfte.


 

Der Rote Zipfelkäfer (Anthocomus
rufus)
, der auch Herbstzipfelkäfer
genannt wird, erreicht nur eine Größe
von knapp 5 mm. Die Tiere sind tag-
aktiv und lieben Sonne und Wärme.
Sie halten sich meistens in
sumpfigen Gebieten auf.

 

  Das ist die Nymphe der Grünen
 Stinkwanze
(Palomena prasina). die
  ihren Namen daher hat, dass sie bei
  Gefahr ein übelriechendes Sekret
  absondert. Sie ernährt sich von
  Säften von Beeren und Früchten.
  Körperlänge: 13 mm



 

  Die Gemeine Skorpionsfliege
 
(Panorpa communis) ist eine
  Schnabelfliegenart. Das Hinter-
  leibsende des Männchens ist nach
  oben gekrümmt und erinnert an den
  Stachel eines Skorpions (s. links).
  Körperlänge: bis 30 mm




 





Besuch auf dem Balkon von der
Bienenjagenden Knotenwespe
(Cerceris rybyensis). Sie lebt in
offenen und sandigen Lebensräumen,
doch auch im Siedlungsgebiet. Die
Tiere fliegen in einer Generation
von Juni bis Mitte September.
Körperlänge: 8-12 mm






 


 

29. August 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

 

Der Nachtfalter Gammaeule
(Autographa gamma) wird auch
Pistoleneule genannt. Er besitzt
eine charakteristische Zeichnung
auf den Vorderflügeln, die dem
Gamma aus dem griechischen Alpha-
bet ähnelt. Seine Flügelspannweite 

beträgt 35-40 mm.
Es hat mich sehr gefreut, diesen
früher häufigen Falter einmal
wiederzusehen. Meine letzte
Beobachtung liegt genau 10 Jahre
zurück.



 

 

Es ist die dritte  
Wespenspinne 

(Argiope bruennichi)  
in diesem ​Jahr  
am 
NSG.  


 

  Das Rothalsige
 Getreidehähnchen

  (Oulema melanopus)
  ist nur 4 bis 4,5 mm
  lang.

 


 

28. August 2017 - Rheinuferweg Baumberg

 

Bis vor kurzem habe ich an Rossminze
nur blaue Minzeblattkäfer gesehen.
Heute waren es grüngoldene, von
denen zwei Männchen um ein Weib-
chen buhlten.

 

Zur Familie der Raupenfliegen  
gehört die Cylindromyia bicolor,  
hier gerade gelandet auf Rossminze.  
Sie kommt häufiger in den südlichen  
Bundesländern vor. Sie fliegt von Juli  
bis Oktober und ernährt sich von  

Pollen und Nektar.  
Körperlänge: 8-11 mm  

 


 

Dieser Nachtfalter ist ein
Gestreifter Graszünsler (Agriphila
tristella)
, der sich eigentlich lieber
auf Wiesen aufhält, doch er verirrte 

sich bei uns ins Schlafzimmer. Er ist
eine Sommerart und fliegt von Juli
bis September.
Flügelspannweite: 24-27 mm


 


 

26. August 2017 - NSG Baumberger Aue

 

 Gemeiner
Beinwell
 (Symphy-
   tum officinale)



 

Sumpf-Ziest
 
(Stachys palustris)
 

   Die GemeineWegwarte (Cicho-
   rium intybus), die auch Zichorie
   genannt wird, blüht noch bis Ende
   September. Die Blüten werden
   durch 
Bienen und Schwebfliegen
   bestäubt. 
Die Wurzeln dienten in
   früheren Zeiten als Ersatzkaffee.



 



Der Gezähnte Furchenerdfloh
(Asiorestia transversa)
ist ein sehr kleiner Käfer
von nur 4,5 mm Länge.



 

 
  Die Veränderliche Krabbenspinne
  (Misumena vatia) sitzt farblich gut
  getarnt auf Blüten und erbeutet
  oftmals recht große Insekten.


  Typisch für Nachtfalter sind Fühler,
  die oft mit zahlreichen Seitenästen
  versehen sind und die Form eines
  Fächers oder einer Feder haben,
  siehe das daneben stehende Foto des 
  Ampferspanners (Timandra comae).





 

  Tausende von Eiern auf fünf Zentimeter
  Länge an schon fast vertrocknetem Stein-
  klee: Das könnte das Werk eines Nacht-
  falters, der Hausmutter (Noctua pronuba)
 
heißt, sein. Jedes Ei hat die Größe der
  Spitze einer Stecknadel.


 

Klein und unscheinbar ist die
5-7 mm große Wiesen-Schaumzikade
(Philaenus spumarius), doch sie ist
Weltmeister im Hochsprung. Aus
dem Stand schafft sie 70 cm, das
entspräche für Menschen einer
Sprunghöhe von 200 Metern.



 


 

24. August 2017 - Rheinuferweg in Baumberg

 

Die Glasflügelwanze
(Stictopleurus abutilon)
ernährt sich von krautigen
Pflanzen.
Körperlänge: 7-8,5 mm


 




Bisher hier noch nicht 
so eine 
üppige Fetthenne 
gesehen. Es ist die wärme- 
liebende 
Große Fetthenne 
(Sedum maximum). Sie sie- 
delt sich gerne auf trockenen 
steinig-sandigen Böden an. 




 


Ein besonders schöner Zufall war
das Entdecken einer Feuerlibelle
(Crocothemis erythraea), die sich
leider nicht nah fotografieren ließ.
Das Rot der Männchen ist am Mittel-
meer intensiver als in Mitteleuropa.
Diese Großlibelle wurde 2011 zur
Libelle des Jahres gekürt. 
Körperlänge: 40-45 mm


 

 

Die Farbe des Minzeblattkäfers  
(Chrysolina herbacea) ist sehr  
variabel. Er kann kupferfarben  
grün, blau oder schwarz  sein.  
Körperlänge: 8-11 mm  




 


Auf dem ehemaligen Shellgelände, das immer mehr bebaut wird,
gibt es manchmal noch kleine Brachen. Auf einer fand ich
die schöne Giftbeere (Nicandra physalodes), die
lampionartige Früchte hat. Sie ist ein Nachtschattengewächs
und wird auch Blaue Physalis genannt. Sie ist in allenTeilen giftig,
besonders in den Wurzeln. Manchmal wird sie zwischen Kohl
gepflanzt, um Schadinsekten zu vertreiben.

 


 

22. August 2017 - am NSG Baumberger Aue

 



Dieser schöne Schmetterling ist ein
Waldbrettspiel (Pararge aegeria) mit
der Flügelspannweite von 32-45 mm.
Er lebt an Wald- und Gehölzrändern und
fliegt nur selten Blüten an. Er ernährt
sich von Baumsäften und reifem Obst.


 

Schlehen-Federgeistchen
(Pterophorus pentadactyla)
sind dämmerungs- und nachtaktiv.
Die Vorderflügel sind zwei-, die
Hinterflügel dreifach gespalten.
An den Beinen sind "Sporne".
Flügelspannweite: 24-35 mm


 

Männliche Totenkopf-Schwebfliege
(Myathropa florea) , die auch
Gemeine Dolden-Schwebfliege
genannt wird. Die erwachsenen
Tiere fliegen gerne Doldenblütler
wie Giersch oder Bärenklau an.
Die Larven entwickeln sich in
schlammigem Wasser. Die Über-
winterung findet normalerweise
als Ei statt.
Körperlänge: 12-14 mm


 

Diese Gartenkreuzspinne  
(Araneus diadematus) sieht  
farblich besonders schön aus.  
Die Grundfarbe der Spinne ist  
sehr variabel. Sie gehört zu den  
größten einheimischen Spinnen.  
Die Körperlänge der Weibchen  
kann bis zu 18 mm betragen,  
die der Männchen etwa 10 mm.  



 

  Beim Fotografieren einer Grabwespe
  fiel mir zuerst gar nicht auf, dass
  darunter ein viel interessanteres
  Objekt zu sehen war: eine Dreieck-
 Krabbenspinne
(Ebrechtella
  tricuspidata).
 Die Zeichnung auf
  ihrem Körper gleicht einem schönen
  Frauenantlitz! Erstaunliche Spiel-
  arten der Natur.



 


 

16. August 2017 - Rheinuferweg Baumberg

 



Wenn die Hecken-  
rosen
ihre präch-  
tigen Früchte, die    Hagebutten, zeigen,  
dann ist der Herbst  
nicht mehr fern.  


 

Wenn viele Blumen
schon verblüht sind,
dann kommt erst
im August die Kana-
dische Goldrute

(Solidago canadensis).
Sie gilt in manchen
Gebieten als proble-
matischer Neophyt.


 

 

Dieser kleine tagaktive Nachtfalter
ist ein Olivenbrauner Zünsler (Pyrausta
despicata),
der sehr variabel gefärbt
sein kann. Er liebt offene und sonnige
Flächen. Von Juli bis August fliegt er
in zweiter Generation.
Flügelspannweite: etwa 16 mm


 


Der Schlehen-Bürstenspinner 
(Orgyia antiqua) ist ein Schmetterling  
aus der Familie der Trägspinner.  
Die Raupe hat seit dem 1. August  
ordentlich an Größe zugenommen.  

 

 

Männchen des    
Nachtigall-Grashüpfers   
(Chorthippus biguttulus).    

 

    Wiesen-Grashüpfer
    (Chorthippus dorsatus)
    braune Variante

 


Dieses ätherische Wesen ist eine   
männliche Zuckmücke aus der   
Unterfamilie Chironominae   
(s. auch eine weibliche Zuck-  
mücke am 1. August 2017)   




 




Die Gekrümmte Springspinne
(Evarcha arcuata) hat nur eine
Körperlänge von 6-8 mm. Diese
Art ist an dem "Schnurrbärtchen"
unter den Augen zu erkennen.



 

Obwohl sich das Wetter manchmal
schon recht herbstlich präsentiert,
setzen einige Blumen noch sommer-
liche Akzente. Das Echte Leinkraut,
das im Volksmund auch Löwenmäulchen genannt wird, erfreut mit seinem Gelb
und dem orangefarbenen Fleck auf der
Unterlippe das Auge. Ebenso wächst
noch Bunte Kronwicke zwischen
manchen verdorrten Grashalmen.
 

 

Dieses nur 7 mm große Tier sieht
besonders skurril aus. Es ist eine
Büffelzikade (Stictocephala bisonia).
Das Eckige ist der Kopf mit den Punkt-
augen auf der Stirn und seitlich den
kugelig hervortretenden Komplexaugen.
Erstmals wurde sie 1966 in Deutschland
nachgewiesen. Sie lebt oft in Kraut- und
Gehölzsäumen an Flussufern.

 


 


 

13. August 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Plötzlich fiel etwas neben mir zu Boden. Als ich nachschaute,
entdeckte ich einen Nachtfalter, der kurz über dem Boden
an einem Grashalm gelandet war. Er hatte nichts dagegen,
dass ich ihm mit meinem Makroobjektiv sehr nahe kam.
Danach wollte ich ihn vom Weg weg, wo Leute mit Hunden
hergehen, in die Vegetation setzen. Doch er hatte erst
einmal etwas anderes vor. Er erkundete sehr ernsthaft
ein wenig meinen Jackenärmel, dann meinen Fotoapparat,
meine Uhr und auch meinen Gepäckträger am Fahrrad.
Nach erneutem Fotografieren konnte ich ihn kaum zum
Umstieg auf eine Pflanze überreden. Natürlich werde ich
ihm in Unkenntnis die falsche Pflanze angeboten haben,
sodass er schließlich wegflog und mich mit der Erinnerung
an ein schönes Erlebnis zurückließ. Der freundliche Falter
war eine Saateule (Agrotis segetum).

 

Gewöhnliche Strauchschrecke
(Pholidoptera griseoaptera)
Die erwachsenen Tiere ernähren sich
hauptsächlich von kleinen Insekten,
wie Blattläusen oder Raupen, aber auch
von Pflanzen. Die Männchen singen vom Nachmittag bis spät in die Nacht.
Länge: 13-20 mm



 

 Unbekannte
 Schlupfwespe
 Familie:
 Ichneumonida

 

Das Foto links zeigt ein kleines Stück Wiese vor dem
NSG Baumberger Aue am Strommast, das zwischen zwei
Wegen liegt und nie begangen wird. Es konnte niemanden
stören, doch dort ist jetzt gemäht worden. 
Hier hat man
​einer 
Vielzahl von Insekten und Pflanzen einfach ohne Not
den Lebensraum weggemäht. 
Zum Glück ist der anschließende
Bereich 
zum Rodelberg hin Düsseldorfer Gebiet. Hier lebt
noch 
die Wiese und gibt Raum für Heuschrecken, Käfer,
Hornissen, Bienen, Wespen, Fliegen und anderen Tieren
(Foto rechts im hinteren Bereich).


 


 

9. August 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Bei jedem Gang zum
NSG sind immer einige C-Falter
(Polygonia c-album)
zu sehen.


 

Noch nie habe ich einen derart braun
gefärbten
Klee-Gitterspanner
(Chiasmia clathrata)
beobachten können.

 

Zweiundzwanzig-
punkt-Marienkäfer

(Psyllobora vigin-tiduopunctata)
Der 4,5 mm große
Käfer ernährt sich
ausschließlich von
Mehltaupilzen.





 

Diese Getreide-
wanze
(Eurygaster
maura)
lebt an
trockenen Stand-
orten auf Gräsern.
Länge: 8-10 mm

Asiatischer
Marienkäfer

(Harmonia
axyridis)

auf Fruchtstand
von Wilder Möhre

 

Einen Trauer-
Rosenkäfer
sehe
ich hier im Gebiet zum dritten Mal,
während er am
Rhein in diesem
Jahr sehr häufig
zu sehen war.

 

Erfreulicherweise habe ich nicht nur
die Wespenspinne von vor drei Tagen
in dem Wust von Pflanzen wiederge-
funden, sondern auch noch eine zweite
entdeckt. Diese konnte ich aber nur
von ihrer Unterseite fotografieren
(Foto links außen). Wespenspinnen ge-
hören auch zur Familie der Radnetz-
spinnen, doch ihr Netz weist eine Besonderheit auf. Es hat senkrecht
ein zickzackförmiges Gespinstband,
das sogenanne Stabiliment

 


 

7. August 2017 - Baumberger Rheinuferweg
 

 

Wanze und Biene
auf Rainfarn


 

 

Köcherfliege
(Trichoptera)

 

Sumpf-Schafgarbe
(Achillea ptarmica)
hat im Gegensatz
zu anderen Schaf-
garbenarten unge-
teilte Blätter, die
an den Ränder fein
gesägt sind.

 

In den Rosengallen
entwickeln sich
die Larven der Gemeinen Rosengall-
wespe. Die Gallen besitzen haarartige bis zu 5 cm große
Auswüchse.


 


 

6. August 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Der Kurzschwänzige Bläuling (Cupido argiades) gehört mit 20-27 mm
Flügelspannweite zu den kleinsten Bläulingen. Diese wärmeliebenden Tiere
leben an gebüschreichen Wiesen und Lichtungen. Charakterisch für sie
sind die dünnen fadenförmigen Schwänzchen. Die Raupen leben auf
verschiedenen Kleearten. Bereits im dritten Jahr ist diese Art
hier bei uns zu finden. Sie galt früher als sehr selten, doch durch
die Klimaerwärmung hat sie sich nach Norden vorgearbeitet. 



 

Erfreulich, dass ich bereits im
dritten Jahr die Wespenspinne
(Argiope bruennichi) an fast gleicher
Stelle entdecken konnte. Sie wird
auch Zebra- oder Tigerspinne genannt.
Die Weibchen (Fotos) erreichen eine Körperlänge von bis zu 25 mm, während

die Männchen nur 6 mm groß werden.


 

Der stromlinienförmige Gebänderte  
Stachelkäfer (Variimorda villosa) lebt  
von Juli bis Ende August 
im Umfeld  
von Flussauen. Er ernährt sich von  

Pollen und Nektar auf Doldenblütlern.  
Wenn die Käfer sich gestört fühlen,  
lassen sie sich schnell zu Boden fallen.  
Länge: 5-8 mm  


 


Dieser schöne Nachtfalter ist eine
Meldenflureule (Anarta trifolii), die
tief unten in der Krautschicht den
Tag verschläft. Die gezackte Linie
unten an den Vorderflügeln sieht
wie ein "W" aus.



 

Die Französische Feldwespe  
(Polistes dominula) ist nicht aggressiv  
gegenüber Menschen. Sie ist sehr  
nützlich und ernährt sich von  
kleinen Insekten, doch auch  
von Nektar. Nur die befruch-  
tete Königin überwintert.  
Arbeiterinnen: 12-15 mm  


 


 

1.und 2. August 2017 - Baumberger Rheinuferweg

 

Eine ganz verrückt aussehende Raupe
hat der 
Schlehen-Bürstenspinner 
(Orgyia antiqua), ein Schmetterling
aus der Familie der Trägspinner.
E
s ist gar nicht so einfach, sie zu 
entdecken. In der Vergrößerung
wirkt sie auffallend, doch in Wirklich-
keit ist sie ganz schmal und klein.
Hätte sie vier gelbe Büschel auf dem
Rücken, dann wäre aus ihr ein männ-
licher Falter geworden, doch diese
hier hat zwei braune Büschel, deshalb
wird aus ihr ein ganz unscheinbares
Weibchen, das sogar flügellos ist.




 

Hier hat eine Spinne sich künstlerisch betätigt.

 

Diese Köcherfliege
trägt eine nette
Bezeichnung:
"Wassergeistchen".
Es ist eine Hydro-
psyche-Art.

 

Gemeine
Bodenwanze

(Rhyparochromus
vulgaris)

Körperlänge:
7-8 mm


 

Unbekannte Schlupfwespe  
hat ein Opfer in der  
Schafswolle im Zaun  
entdeckt.  



 

Zunächst fiel da nur ein etwa
6 mm großes leuchtend grünes
Tier auf. In der Vergrößerung
sah es plötzlich sehr interessant
aus und hatte erstaunlich lange
Beine. Mit versierter Hilfe konnte
es auch bestimmt werden. Es war
eine weibliche Zuckmücke
(Chironomidae). 



 

Filigrane Schönheit:
Fruchtstand vom Kompass-Lattich
(Lactuca serriola), der auch
Stachel-Lattich genannt wird.
Er gehört zur Familie der
Korbblütler.



 


 

26. Juli 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Totenkopf-
schwebfliege

(Myathropa florea)
Körperlänge:
12-14 mm

Streifenwanze
(Graphosoma
lineatum)

Körperlänge:
8-12 mm 

 


Weibchen und Männchen
des Hauhechel-Bläulings
(Poyommatus icarus)
sehen unterschiedlich aus.
Die Oberseite der Flügel
beim Weibchen ist unauffällig
braun mit orangefarbenen
Flecken am Rand, die des Männ-
chens ist einfarbig blau
.
Flügelspannweite: 25-30 mm

 




Die Vierpunktige Zierwanze
(Adelphocoris quadripunctatus)
hat eigentlich auf dem Halsschild
vier schwarze Punkte, die aber
auch - wie hier - fehlen können.
Sie gehört zur Familie der
Blind- oder Weichwanzen.
Länge: etwa 10 mm 







 

So unterschiedliche
Farben können
Veränderliche Krabbenspinnen
(Misumena vatia) haben.
Körperlänge etwa 10 mm


 

18. Juli 2017

Ein kleiner Ausflug zur Sandgrube Bruchhausen

 

Bereits im dritten Jahr brüten in der Sandgrube
Bruchhausen in Erkrath die wunderbaren
Bienenfresser  (Merops apiaster).
Leider ist mein Fotoapparat für diese
großen Entfernungen nicht so geeignet,
doch die Schönheit dieser prächtigen
Vögel ist trotzdem gut erkennbar.


 


 

17. Juli 2017 - am NSG Baumberger Aue

 






Die Späte Großstirnschwebfliege
(Scaeva pyrastri) sammelt Blütenstaub von Doldenblüten, Brombeeren und Disteln,
oben auf Pastinak (Pastinaca sativa).
Die Larven sind Vertilger von Blattläusen
an Kräutern, Obst- und Nadelbäumen.

Körperlänge bis 15 mm







 

Wenn es zurzeit intensiv rot zwischen
den grünen Pflanzen am Boden leuchtet,
dann sind das die Früchte des
Gefleckten Aronstabs
(Arum
maculatum)
. Auf der Seite
"Aktuelles 1/2016" können Sie mehr
über diese erstaunliche Pflanze
erfahren.




 

Igelfliege 
(Tachina fera)  
Fam. Raupenfliegen  
Körperl.: 9-14 mm  


Seideneulchen  
(Rivula sericealis)   
Flügelspannweite:  
18-22 mm  



 

Blutrote Heidelibelle
(Sympetrum sanguineum)



Ampferspanner
(Timandra comae)
Flügelspannweite:
23-28 mm



 


 

15. Juli 2017 - Baumberger Rheinuferweg

 

Echtes Seifenkraut
(Saponaria officinalis)
Die Wurzeln dienten
früher als Seifenersatz.


 

Gemeine Waldrebe
(Clematis vitalba)
ist ein Hahnenfuß-
gewächs und eine
Liane.




 

Feinstrahl oder
Einjähriges
Berufkraut

(Erigeron annuus)


 

  (links)
 Seidenbiene



 

Sehr kleiner
Nachtfalter
Möndchen-Eule
( Calophasia lunula)


 

8. Juli 2017 - NSG Baumberger Aue

 

Alle drei Fotos zeigen ein Landkärtchen
(Araschnia levana). Der Name bezieht sich
auf die Zeichnung der Flügelunterseiten,
die an eine Landkarte erinnern (rechts).

 


Bei den Landkärt-
chen unterscheidet
sich die 1. Genera-
tion von April
(links außen) sehr stark von der 2.
Generation (mitte).





 


Die Weibchen der Veränderlichen
Krabbenspinne
(Misumena vatia) 
erreichen nur eine Körperlänge von
10 mm, doch sie fangen Beute, die
einiges größer als sie selbst sein kann.
Zum Beutefang lauert sie gerne
zwischen den Blüten vom Wiesen-
Bärenklau. Die Roten Weichkäfer
scheinen keine Angst vor ihr zu
haben, vielleicht mag die Spinne
sie auch nicht.  

 

 


Die Weibchen des Grünen Heupferds
(Tettigonia viridissima) erreichen eine
Körperlänge von bis zu 42 mm, hinzu
kommt die Legeröhre mit einer
Länge von bis zu 32 mm.
Grüne Heupferde sind gute Flieger.
Die Tarnung zwischen Gras und grünen
Stauden ist perfekt. Erst durch
die Bewegung fallen sie auf.




 

Solitäre Faltenwespe
Gattung
Ancistrocerus


 

Honigbiene
auf Zaunwinde

 



Zünsler
 


 

5. Juli 2017 - Rheinuferweg in Baumberg

 

Ein netter kleiner Nachtfalter ist die
Braune Tageule (Euclidia glyphica),
doch wie ihr Name schon sagt, ist sie tagaktiv und fliegt Blüten an. Das ist
ungewöhnlich für Eulenfalter.
Flügelspannweite: 25-30 mm



 



Meinen ersten Trauer-Rosenkäfer
(Oxythyrea funesta) entdeckte ich
am 26. Juni dieses Jahres und
war begeistert, weil er eigentlich
selten sein soll. Und heute sah
ich auf verschiedenen Rainfarn-
pflanzen ungefähr 20 dieser Art
(s. auch Seite 1/2017).







 

Jakobs-Greiskraut ist giftig, doch
den Raupen macht das Gift nichts
aus. Im Gegenteil, es schützt sie
vor Fressfeinden.

 

Am 16. Juni hatte sich am Rheinufer ein
prächtiger Bestand an Jakobsgreiskraut entwickelt (links oben). Dann übernahmen
etwa 200 Raupen des wunderbaren Jakobs-
krautbären
die Regie und fraßen die Pflan-
ze ratzekahl (oben rechts). Zurück waren
ein paar Nachzügler geblieben, die Mühe
hatten an der kahlen Pflanze noch etwas
Fressbares zu finden (links unten). Fast
alle anderen waren verschwunden. Sie
haben sich zur Verpuppung und Über-
winterung auf den Boden begeben, von
wo dann die Falter ab nächstem Mai 
schlüpfen.

 



Der Schwarzspitzige Halsbock
(Stictoleptura fulva) erscheint von
Ende Mai bis Juli. Die Käfer sind
eifrige Blütenbesucher. Erst
baden sie in Blütenstaub, dann
sorgen sie für Nachwuchs.
Länge: 10-15 mm



 


Die Gemeine Zierwanze (Adelphocoris 
lineolatus)
besiedelt gern sonnige,
trocken-warme, aber auch leicht
feuchte Lebensräume. Sie ernährt
sich meistens von Schmetterlings-
blütlern, doch diese sitzt auf dem
Korbblütler Rainfarn.
Länge: 7-9 mm

 


 




3. Juli 2017 - am NSG Baumberger Aue

 

Viele Schmetterlinge sind zurzeit bei
uns nicht unterwegs. Doch einige 
C-Falter (Polygonia c-album) mit ihren
sommerfrischen Farben erfreuen das
Auge. Sie leben oft an Waldwegen, und
in Gärten fliegen sie gerne nektarreiche
Gartenblumen wie Sommerflieder an. 
Flügelspannweite: 40-50 mm


 



Klein, aber fein ist die attraktive
Rote Weichwanze (Deraeocoris ruber).
Sie hält sich in Gebüschen, Wiesen und
auch Gärten auf. Sie gilt als nützlicher
Helfer, der sich von Blattläusen und
und kleinen Insekten ernährt.
Länge: 6-8 mm




 

Wiesen-Bärenklau (Heracleum
sphondylium) 
ist ein beliebter
Doldenblütler für vielerlei Insekten.
Zurzeit wird er massenhaft von
Roten Weichkäfern (Rhagonycha
fulva)
 zur Paarung aufgesucht.
Der hellere Käfer mit den langen
Fühlern  ist ein Schwarzspitziger
Halsbock.


 


Dieser etwas behäbige Hüpfer
ist das Weibchen einer Roesels
Beißschrecke
 (Metrioptera roeselii)
mit Legeröhre. Die bräunlichen Flügel
erreichen meistens nur etwa die halbe
Länge des Hinterleibs. Diese Beiß-
schrecken ernähren sich von Gräsern, krautigen Pflanzen und kleineren
Insekten. Körperlänge: 14-19 mm


 

evtl.
Barbarossafliege (Eutolmus rufibarbis)
Sie gehört zur Familie der Raub- und
Jagdfliegen. Die Fliegen findet man 
von Ende Juni bis August. Sie ernähren
sich räuberisch von anderen Insekten.
Ich hatte sie gerade fotografiert, da
flog sie mit ihrer Beute auf einen
anderen Grashalm.
Körperlänge: 18-21 mm




 



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