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In Bearbeitung

 



22. Juli 2020 - Rodelberg
gegenüber vom NSG Baumberger Aue


 

Der Vierbindige Schmalbock
(Leptura quadrifasciata) bevor-
zugt feuchte Wälder oder die
Nähe von Gewässern. Er ernährt
sich von Pollen und Blütenteilen.
Die Larven entwickeln sich in
Totholz. Länge: 11-19 mm

 

Kaum auszumachen die winzige
Nymphe der Schildkrötenwanze
(Eurygaster testudinaria), die
hochwachsende Grasbestände
besiedelt und zwischen Mai und
August an den Nahrungspflan-
zen saugt. Länge: 10 mm 


 

Das Kleine Wiesenvögelchen
(Coenonympha pamphilus), das
 zur Familie der Edelfalter ge-
hört, wird auch Kleiner Heufal-
ter genannt. Es mag hohe Tem-
peraturen und lebt auf Wiesen,
Weiden und grasigen Stellen an
Böschungen und Feldrainen.
Flügelspannweite: 23-33 mm



Sehr ähnlich dem Falter zuvor
ist das Große Ochsenauge
(Maniola jurtina), doch es ist
einiges größer. Die Falter flie-
gen von Juni bis September.
Flügelspannweite: 40-48 mm

 

Wiesensalbei (Salvia pratensis)
gehört zur Familie der Lippen-
blütler. Die Blütezeit reicht von
Mai bis August. Diese Pflanze hat
eine Pfahlwurzel, die bis über
einen Meter in die Tiefe reicht.


 

Diese farblich so auffallende
Streifenwanze hieß bis vor Kur-
zem Graphosoma lineatum, jetzt
jedoch: Graphosoma italicum.
Ab Ende Juli tritt die neue Ge-
neration auf, was man an den
frischen Farben gut erkennen
kann. Körperlänge: 8-12 mm



 

Hier noch einmal eine Totenkopf-
schwebfliege
(Myathropa florea).
Auf der Mittelbrust ist die gelb-
schwarze Musterung, die Ähnlich-
keit mit einem Totenkopf hat.
Körperlänge: 12-14 mm



 



Kornblume
(Cyanus segetum)









 



17. Juli 2020 - Rodelberg
gegenüber vom NSG Baumberger Aue

 

Heute ist es in der Sonne fast schon unangenehm
heiß. Die vielen schönen Blüten auf dem Rodelberg
werden kaum von verschiedenen Insekten besucht.
Nur Bienen und Hummeln erledigen ihre Arbeit. Und
auf dem Boden springen viele kleine Heuschrecken.
Zu meiner Freude entdecke ich drei Große Grüne
Heupferde. Es sieht besonders interessant aus,
wenn sie mit ihren durchsichtigen Flügeln recht be-
häbig durch die Luft gleiten. Wenn sie sich nicht be-
wegen, ist ihre grüne Farbe so eine perfekte Tar-
nung, dass sie kaum entdeckt werden können.
Tatsächlich sehe ich heute ein paar Schmetter-
linge, die aber so in Eile sind, dass ich sie nicht
fotografieren kann: zwei C-Falter, einen Zitro-
nenfalter, ein Gemeines Ochsenauge und einen
Bläuling, der so klein ist, dass es sich um einen
Kurzschwänzigen Bläuling gehandelt haben
könnte, den ich seit Jahren dort beobachte,
doch dieses Jahr noch nicht gesehen hatte.


 

Großes Grünes Heupferd
(Tettigonia viridissima)
Körperlänge: Männchen 28-36 mm,
Weibchen sogar bis 42 mm.

 

Die Totenkopfschwebfliege (Myathropa florea) wird auch
Gemeine Dolden-Schwebfliege genannt. Diese Art fliegt
laut summend von einer Doldenblüte zur anderen und setzt
sich nur kurz ab. Die Männchen verfolgen die Weibchen
häufig über lange Strecken. Die Larven entwickeln sich in
schlammigem Wasser. Körperlänge: 12-14 mm

  






Die Igelfliege (Tachina fera) gehört
zur Familie der Raupenfliegen. Die
starken schwarzen Borsten am Kör-
perende verleihen dieser Art ihren
deutschen Namen. Sie tritt in Wäl-
dern, doch auch auf Wiesen auf.
Körperlänge: 9-14 mm

 




 


 

15. Juli 2020 - Rodelberg
gegenüber vom NSG Baumberger Aue

 

Auf dem Rodelberg hat sich wirklich eine üppige
Vegetation entwickelt. Große Stellen mit Rainfarn,
mit Skabiosen-Flockenblume, mit Margerite, Schaf-
garbe, Wiesen-Salbei, Wilder Möhre, Wiesen-Bären-
klau, Wald-Engelwurz und Dost bilden einen auf-
fallenden Blickfang. Doch auch die kleinen Pflan-
zen wie Vogelwicke, Hornklee, Wiesen-Platterbse
und einige mehr wären eigentlich Futterpflanzen
für viele Insekten. Doch nur ein paar Fliegen und
Wanzen sind unterwegs und nur ein Raps-Weißling.
Zu meinen Füßen springen jedoch viele kleine und
größere Heuschrecken. Nachdem ich enttäuscht
meinen Fotoapparat weggepackt hatte, entdecke
ich im letzten Moment doch noch einen schönen
Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer.




Der Gebänderte Pinselkäfer
(Trichius fasciatus) lebt auf
Wiesen und an Waldrändern.
Die Käfer ernähren sich von
Pollen blütentragender Pflan-
zen. Die Larven ernähren sich
von Totholz und anderen orga-
nischen Pflanzenteilen. 
Länge: 9-12 mm




 

Die Roesels Beißschrecke (Roe-
seliana roesellii)
ist eine Lang-
fühlerschrecke, die sich haupt-
sächlich von Gräsern ernährt.
Diese Tiere sind von Ende Juni
bis Ende Oktober zu finden.
Körperlänge: 14-19 mm




 

Die Gemeine Wiesenwanze
(Lygus pratensis) gehört zur
Familie der Weichwanzen. Be-
sonders auffallend sieht das
herzförmige Schildchen aus.
Sie bevorzugt warme Stand-
orte. Länge: 6-7 mm

 

Die Beerenwanze (Dolycoris
baccarum)
gehört zur Familie
der Baumwanzen. Dort, wo die-
se Art häufig auftritt, gilt sie
als Schädling in der Landwirt-
schaft, hauptsächlich im Mit-
telmeerraum. Länge: 10-12 mm


 

Die Rote Weichwanze (Deraeco-
ris ruber)
tritt an sonnigen Wald-
rändern und offenen Lebensräu-
men auf. Sie ernährt sich von 
Blattläusen und gilt in der Land-
wirtschaft als Nützling.
Länge: 7 bis 8 mm

 



Wiesen-Storchschnabel
(Geranium pratense)



 







Zur Familie der Raupenfliegen
gehört dieser Zweiflügler,
Gattung: Phasia.


 


 









Die Zeichnung auf dem Rücken
ist leider nicht gut erkennbar.
Es ist eine im Moment noch
unbekannte Schwebfliege.





 



9. Juli 2020 - Am Fuße des Rodelbergs
gegenüber vom NSG Baumberger Aue


 

In letzter Zeit hat es oft
stark geregnet. Das macht
sich besonders am Rodelberg
bemerkbar. Er hat sich in eine
schöne Blumenfläche verwan-
delt. Obwohl jetzt viele Korb-,
Dolden- und Lippenblütler blü-
hen, habe ich heute dort nicht
einen Tagschmetterling gese-
hen. Am Rand zum Gehölzstrei-
fen hin umgaukelte mich dann
endlich ein Pfauenauge, das auch
nichts dagegen hatte, dass ich
ein Foto machen wollte.




 



Das war wirklich eine große
Überraschung, diese wunder-
bare Wanze zu entdecken. Es
ist eine 
Purpur-Fruchtwanze
(Carpocoris 
purpureipennis)
die auf Wiesen und Feldrainen
anzutreffen ist. Sie kann von
April bis September beobach-
tet werden. Zu ihren Futter-
pflanzen zählen Dolden- und
Korbblütler.
Länge: 11-14 mm

 


 


Larve der
Grünen Stinkwanze
(Palomena prasina)






Asiatischer Marienkäfer

(Harmonia axyrides)





Beim Trauer-Rosenkäfer
(Oxythyrea funesta) sind die
weißen Flecken auf den Deck-
flügeln unterschiedlich stark
ausgeprägt. Länge: 8-12 mm


 



Tagpfauenauge
(Aglais io)
  



23. Juni 2020 - Am Fuße des Rodelbergs
gegenüber vom NSG Baumberger Aue


 

Paarung der
 Stiftschwebfliegen
 
(Sphaerophoria cf. scripta)
Sie ernähren sich von Pollen
und Nektar, die Larven von
Blattläusen. Länge: 8-11 mm


 





Ein sehr interessanter und gar
nicht so häufiger Bockkäfer ist
der Braunrötliche Spitzdecken-
bock
(Stenopterus rufus). Diese
Art ist wärmeliebend und von
Mai bis August auf Doldenblü-
ten zu finden.
Länge: 8-16 mm

 



 

Die Flügeldecken des Gebänder-
ten Pinselkäfers
(Trichius fasci-
natus)
sind normalerweise mit wol-
ligen Haaren besetzt. Dieser hier
scheint schon recht schütteres
Haar zu haben. Diese Art lebt
auf Blüten an Waldrändern.
Länge: 9-12 mm

 

Zur Familie der Raupenfliegen ge-
hört Zophomyia temula, die Wald-
ränder, Wiesen und Heckenbiotope
von Mai bis August aufsucht. Die
Fliegen ernähren sich von Nektar
und Pollen, die Larven leben para-
sitisch. Größe: 7-11 mm


 

Der Große Kohlweißling (Pieris
brassicae)
tritt in zwei bis drei
Generationen von März bis Ende
Oktober auf. Während die Rau-
pen an Kohlarten fressen, su-
chen die Falter Pflanzen wie
Disteln und Flockenblumen auf.
Flügelspannweite. 60 mm

 




Dieses Jahr ist der Kleine
Halsbock
(Pseudovado
nia
livida)
ungewohnt häufig zu
sehen. Das untere Bild zeigt
einen dritten Käfer, der sich
paarende Artgenossen stören
will, aber mit kräftigen Trit-
ten abgewehrt wird. 

Länge: 5-10 mm








 



21. Juni 2020 - Gehölzstreifen
gegenüber vom NSG Baumberger Aue
und am Fuße des Rodelbergs

 

Es ist immer wieder ein
Erlebnis, das Große Grüne
Heupferd
(Tettigonia viri-
dissima)
 zu entdecken. Hier
sonnt sich gerade ein Weib-
chen auf Wiesen-Bärenklau.
Weibchen erreichen eine
Körperlänge bis 42 mm.

 

Die Gammaeule (Autographa gam-
ma)
ist tag- und nachtaktiv. Auf
den Vorderflügeln ist eine charak-
teristische weiße Zeichnung, die
einem griechischen Gamma ähnelt.
Flügelspannweite: 35-40 mm


 






Kleiner Halsbock (Pseudovado-
nia livida)

Länge: 5-10 mm




 






Rotgelbe Weichkäfer (Rhago-
nycha fulva)
halten sich oft
in größerer Zahl auf Dolden-
gewächsen auf. Viele sieht man
dort kopulieren (Fotos), da die
Paarung recht lange dauert.
Länge: 7-10 mm









 



17. Juni 2020 - Gehölzstreifen
gegenüber vom NSG Baumberger Aue
und am Fuße des Rodelbergs


 


Grüner Scheinbockkäfer
(Oedemera nobilis)
auf Wiesen-Storchschnabel.
Der Käfer ist 10 mm lang.


 



Oben:
Larve des Schachbrett-
Marienkäfers




Unten:
Schachbrett-Marienkäfer

(Propylea quatuordecimpunc-
tata)
bei der Paarung -
Foto vom 16. Mai 2020

 



Eine männliche Schönheit:
Veränderliche Krabben-
spinne
(Misumena vatia).



Während die Männchen
(oben) nur bis 4 mm lang
werden, erreichen die
Weibchen bis 10 mm
Länge (unten).

 


Asiatischer Marienkäfer
(Harmonia axyrides):
Larve frisst Puppe.

 

Von der Rosskastanienminier-
motte
(Cameraria ohridella) be-
fallene Kastanienblätter. Die
Larven fressen sich durch die
Blätter und trennen so die Was-
serversorgung ab. Die Blätter
trocknen aus und werden braun.


 

Die Zweifleck-Weichwanze
(Stenotus binotatus) hält sich
von Juni bis September auf
Wiesen und Weiden auf. Sie
saugt an Süßgräsern.
Größe: 6-7 mm

 

Die Entwicklung der Larven der
Grünen Stinkwanze durchläuft
fünf Stadien, die sich auch in
der Färbung unterscheiden und
 im September abgeschlossen
ist. Die erwachsene Wanze
wird 12-14 mm lang.


 


Das Echte Johanniskraut (Hy-
pericum perforatum)
wird auch
Tüpfel-Hartheu genannt. Hier
mit Siebenpunkt-Marienkäfer.

 

Das Große Ochsenauge (Maniola
jurtina)
gehört zur Familie der
Edelfalter. Es lebt an Waldrän-
dern, ist aber auch in Gärten
anzutreffen. Foto: Weibchen.
Flügelspannweite: 40-48 mm

 

Die Bergblattwespe (Macro-
phya montana) sucht gerne
Doldenblüten auf. Männchen
und Weibchen sind unter-
schiedlich gefärbt. Die 
Weib-
chen kann man an den gelb-

schwarzen Beinen erkennen.
Körperlänge: 10-12 mm

 

Ampferblattkäfer (Gastro-
physa viridula)
 bei der Paa-
rung. Das Weibchen weist
kurz vor der Eiablage einen
stark verdickten Hinterleib
auf. Länge: 4-7 mm





 



12. Juni 2020 - Gehölzstreifen
gegenüber vom NSG Baumberger Aue
und am Fuße des Rodelbergs

 


Gewöhnlicher Weichkäfer (Can-
tharis fusca)
, auch Soldatenkäfer
genannt. Größe: 11-15 mm

 



Rapsweißling

 


Diese Wanze ist sehr unschein-
bar, doch sie hat den schönen
Namen "Braune Schmuckwanze"
(Closterotomus fulvomaculatus).
Größe: 7 mm
   

 




Evtl.
 Die Frühe Doldensandbiene
(Andrena proxima) ist eine
Wildbiene, die solitär lebt.
Sie sammelt Pollen und baut
ihre Nester in selbstgegra-
benen Hohlräumen. Sie fliegt
von Mai bis Anfang Juli.
Größe: 8-11 mm



 



Schnake

 



C-Falter

 






Diese interessante Schnake
saß auf dem Boden unseres
Balkons. Es könnte Nephrotoma
quadrifaria
sein.










 



1. Juni 2020 - Gehölzstreifen
gegenüber vom NSG Baumberger Aue


 

Ein sehr ungewöhnlicher
Nachtfalter ist das
Schlehen-Federgeistchen
(Pterophorus pentadactyla),
das zur Familie der Feder-
motten gehört. Die Hinter-
beine sind oftmals mehr als 
doppelt so lang wie die Vor-
derbeine. Es bevorzugt of-
fenes Gras- und Buschland.
Anders als sein Name vermuten
lässt, halten sich die Raupen
lieber auf Winden und Klee auf.
Flügelspannweite: 25-35 mm



 

Bergblattwespen (Macro-
phya montana)
bei der Paa-
rung. Das Männchen hat einen
völlig schwarzen Hinterleib
(links). Diese Art sucht
gerne Doldenblüten auf.
Körperlänge: 10-12 mm

 

Zur Familie der Echten Blatt-
wespen
 gehört Tenthredopsis
nassata
. Sie ist von Mai bis
August auf Wiesen und Hecken
zu finden. Die nachtaktiven
Larven fressen an den Blättern
von Süßgräsern.
Größe: 10-12 mm



 


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