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2. März 2019 - Auf dem Balkon in Baumberg
 

Von 14,52 Uhr bis 14,57 Uhr kreisen 460 Kraniche über Baum-
berg. Irgendetwas hat sie irritiert, doch mich hat es gefreut,
diese wunderbaren Vögel mit ihren trompetenhaften Rufen
etwas länger beobachten zu können. Als sie sich entschließen,
weiterzufliegen, sehe ich, dass sie schon wenig später wieder

kreisen, jetzt über Baumberg-Nord. Sicherlich haben sie da-
nach in gewohnter Formation ihren Weg nach Norddeutsch-
land, Skandinavien oder Russland fortgesetzt.


 



Der Februar ist eigentlich immer
der kälteste Monat, doch dieses Jahr
2019 fängt schon sehr ungewöhnlich an.
In der zweiten Dekade überrascht uns
dieser "Winter" mit Temperaturen von
fast 20 Grad plus.    


23. Februar 2019 - NSG Baumberger Aue

Das sonnige und warme Winterwetter hat auch die Vogelwelt
mobilisiert. Auf dem Tümpel im Naturschutzgebiet sind Dutzende
von Vögeln zu sehen. Am lautstärksten präsentieren sich wohl an
die zehn Graugänse, die fast ununterbrochen mit Stentorstimme
rufen und öfter mit Flügen und wasseraufsprühenden Landungen
große Unruhe  in die übrige Gesellschaft bringen. Selbst die oft
auch recht rabiaten Kanadagänse verhalten sich ganz ruhig. Auch
ein Schwanenpaar hat sich während der Graugansaktivitäten ganz
in den hinteren Bereich zurückgezogen, ebenso die sonst so zänki-
schen Blässhühner. Ganz unbeeindruckt verhält sich eine Rarität
auf dem Tümpel: Es sind etwa 11 Pfeifentenmännchen mit einigen
Weibchen. Das sind echte Wintergäste, die auf dem Durchzug sind.
Es fällt auf, dass noch nicht alle Männchen ihr Prachtkleid tragen.
Als Bestätigung ihres Namens lassen sie oft ihre melodischen Flö-
tentöne hören. Noch eine Besonderheit im Tümpel ist das Krick-
enten-Pärchen
, das sich kaum sichtbar vorne im unter Wasser
stehenden Krautbereich aufhält und vielleicht vor hat, dieses
Jahr hier zu brüten (das ist wohl nur ein netter Wunschtraum).

                Graugänse (Anser anser)

   Graugänse und Stockenten

            Kanadagänse (Branta canadensis)

   Höckerschwan (Cygnus olor)

               Pfeifenten und Blässhühner

    Pfeifenten (Anas penelope)

                     Pfeifentenpaar

  Krickentenpaar (Anas crecca)

 



Auch am 26. Februar höre ich wieder die Rufe dieser
wunderbaren Vögel und sehe sie in der Ferne in For-
mation dieses Mal genau nach Osten fliegen. Schät-
zungsweise handelte es sich um etwa 100 Kraniche.

Heute, 25. Februar, habe ich wieder das Glück,  um
11,07 Uhr einen Trupp Kraniche zu sehen. Leider ge-
währt mir die Bebauung von Baumberg wieder kei-
nen vollen Blick auf alle Vögel.



Am 24. Februar stehe ich am Rhein. Durch die Geräusche
der Schiffe höre ich die Kraniche erst als sie schon fast
über mir fliegen. Ich kann nur den letzten Rest fotogra-
fieren, doch es waren bestimmt über 300 Vögel.



Am 17. Februar horche ich elektrisiert nach draußen.
Waren da etwa schon Kraniche auf dem Rückflug zu hören?
Und tatsächlich, ein Schwarm von 80 bis 100 hatte die
Formation aufgegeben und kreiste minutenlang über
Baumberg, ehe er dann Richtung Nord-Ost weiterflog.
Leider ist es mir nicht gelungen, den ganzen Trupp
fotografieren zu können.



Januar 2019

Am 30. Januar hatte es zum zweiten Mal etwas geschneit,
und kurzzeitig sah die Landschaft recht verwunschen aus,
doch auch nach drei, vier Tagen war die Herrlichkeit
schon wieder verschwunden.

Blick auf den Tümpel im NSG   
Baumberger Aue            

 

          Blick vom Rodelberg in
         die Urdenbacher Kämpe



Nach diesem ungewöhnlichen Sommer 2018 mit seinen nicht
enden wollenden Hitzetagen und einem sommerlichen Herbst
hätte man vermuten können, dass der Winter vielleicht sehr
kalt würde. Das ist leider nicht eingetreten. Wir hatten zwar
in unserem Gebiet am 23. Januar 2019 etwas Schnee, der je-
doch so pulvrig war, dass er direkt vom Wind von Bäumen und
Dächern geweht wurde. Wer sich nicht direkt aufmachte, um
zu fotografieren, der sah schon am nächsten Tag kaum noch
etwas von seiner Schönheit.

   Blick von der Deichstraße in Baumberg auf den Rhein



 


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