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21. Mai 2026 - Am NSG Baumberger Aue
     und Hamberg


Hufeisen-Azurjungfer
(Coenagrion puella)
Junges Weibchen
Körperlänge: 35-40 mm

 


Weberknecht
Schwarzauge
(Rilaena triangularis)



 


eventuell ist dies die Larve der
Zweipunktigen Wiesenwanze
(Closterotomus norvegicus)



 


20. Mai 2026 - Am NSG Baumberger Aue
     und Hamberg

Auf dem Rodelberg setzt der schöne Salbei blaue Akzente.
Leider sind außer ein paar Hummeln keine Bestäuber am Werk.
Dafür begrüßt mich der Kuckuck bei jedem meiner Besuche
sehr intensiv mit seinen charakteristischen Rufen. 
Das Wetter ist genau, wie der Landwirt es mag:
 "Ist der Mai kalt und nass,
füllt's dem Bauern 
Scheun' und Fass!"
 


Braune Tageule
(Euclidia glyphica)

 


Gemeiner Weichkäfer
(Cantharis fusca)

 


Die Gräser könnten
Taube Trespen (Bromus
sterilis) sein.

 


Gemeine Blutzikade
(Cercopis vulnerata)

 


Gewöhnlicher Hornklee
(Lotus corniculatus)

 


Larve einer unbekannten
Pflanzenwespe


 


Getreide- oder Saat-Wicke
(Vicia sativa)

 


Wiesen-Rispengras
(Poa pratensis)







 



16. Mai 2026 - Am NSG Baumberger Aue
und Hamberg (Altrheinböschung)

 

Dieser schöne Schmetter-
ling ist einer der häufigsten
im Gebiet: Hauhechel-Bläuling
(Polyommatus icarus). Die Fal-
ter können von Ende April bis
Oktober beobachtet werden.
Flügelspannweite: 25-30mm

Die Glänzende Düstersand-
biene
 (Andrena nitida) baut
ihre Nester im Boden. Sie
besucht die Blüten vieler
verschiedener Pflanzen.
Körperlänge: 11-16 mm

Der Schein-Prachtwickler
(Ptycholoma lecheana) ist
in Laubwäldern, Gärten und
Parks zu finden. Die Futter-
pflanzen der Raupen sind
viele Laubbaumarten.
Flügelspannweite: 18-22 mm

Die Gelbbindige Furchenbiene
(Halictus scabiosae) baut ihr
Nest gerne auf sandigem
Boden. Hier besucht sie ge-
rade die Skabiosen-Flocken-
Blume, ihre Lieblingsblume.
Körperlänge: 12-14 mm

Der Siebenpunkt-Marienkäfer
(Coccinella septempunctata) ist
die bekannteste Art aus der gro-
ßen Familie der Marienkäfer. Die
Überwinterung findet mit vielen
Tieren gemeinsam am Boden zwi-
schen Laub, Gras und Moos statt.
Körperlänge: 5-8 mm

Die Raupen der Pfaffenhütchen-
Gespinstmotte
(Yponomeuta cf.
cagnagella)
haben sich in einem
Gespinst versammelt und werden
sich in Kürze verpuppen. Vorher
haben sie oft mit Gespinsten Bäu-
me und Büsche eingerüstet, die
zwar dann ihre Blätter verlieren,
 doch keinen Schaden nehmen.

Schnaken sind so etwas mit lan-
Beinen und farblos. Doch bei nä-
herem Hinsehen ist man ver-
blüfft. Sie können ganz schön
interessant aussehen. Diese Art
heißt Gefleckte Wiesenschnake

(Nephrotoma appendiculata).
Körperlänge: 10-15 mm

Frühlingsschnaken (Tipula verna-
lis)
kann man von April bis Juni in
Wald- und Sumpfgebieten beob-
achten. Sie sind sehr häufig. Man
kann sie an ihren schönen inten-
siv grünen Augen erkennen.
Körperlänge: 16-19 mm

 

Die Gemeine Blutzikade (Cero-
pis vulnerata)
wurde 2009 zum
Insekt des Jahres gekürt. Sie
mag warme Gegenden und saugt
an Gräsern und Kräutern.
Körperlänge: 7-11 mm

 

Die Kuckucks-Lichtnelke (Silene
flos-cuculi)
hat fünf tief ge-
schlitzte Kronblätter. Sie fängt
an zu blühen, wenn auch der
Kuckuck aus seinem Winter-
quartier zurück ist. Die Farbe
der Blütenblätter reicht von
starkrosa bis weiß.

Zur Familie der Echten Blattwespen
gehört Macrophya ribis, die sich 
von Pollen und Nektar von Dolden-
blütlern ernährt, die Larven jedoch
von Holunderblüten. 
Körperlänge: 8-10 mm

 

Ich habe noch nie eine Grüne
Stinkwanze
(Palomena prasina)
mit derart roten Anhängen ge-
sehen. Vermutlich ist sie paa-
rungsbereit und wartet auf den
Partner. Körperlänge: 12-14 mm


 



7. Mai 2026 - Am NSG Baumberger Aue
   und Hamberg (Altrheinböschung)

 

Der Zweifleckige Zipfelkäfer
(Malachius bipustulatus) frißt
Pollen von Blüten und Gräsern.
Die Larven leben am Boden in
altem Holz, wo sie kleine In-
sekten jagen.
Körperlänge: 5-7 mm

Der Mausgraue Schnellkäfer
(Agrypnus murinus) hält sich
in der niedrigen Vegetation
an Waldrändern und Lichtun-
gen auf. Die Larven ernähren
sich von Insekten und Würmern.
Körperlänge: 13-17 mm

Die Gemeine Skorpionsfliege
(Panorpa communis) ernährt
sich von geschwächten und
toten Insekten. Doch manch-
mal stielt sie Spinnen die ge-
fangene Beute aus Netzen.
Flügelspannweite: 25-35 mm

Die Dickfußpantherspinne (Alo-
pecosa cuneata)
wird auch Keil-
fleck-Scheintarantel genannt.
Es war purer Zufall, diese kleine
Spinne auch noch mit ihrem rie-
sigen Eikokon entdeckt zu haben.
Körperlänge: 6-9 mm

Vierfleckige Kugelmarien-
käfer
(Exochomus quadripu-
stulatus)
ernähren sich von
Schild- und Blattläusen. Sie
sind auf Nadel- und Laub-
bäumen zu finden.
Körperlänge: 3-5 mm

In diesem Frühjahr stehen beson-
ders viele Salbeistauden auf dem
Rodelberg. Der Echte Salbei
(Salvia officinalis) ist eine immer-
grüne Gewürz- und Heilpflanze
und kann eine Wuchshöhe von bis
zu 80 cm erreichen.

In der Krautschicht im Halb-
dunkel des Gehölzstreifens am
Hamberg entdecke ich plötz-
lich zwei wunderbare Blüten.
Es ist der Felsen- oder Balkan-
Storchschnabel
(Geranium ma-
crorrhizum
): ein Neophyt und si-
cherlich ein Gartenflüchtling.


 



4. Mai 2026 - Am NSG Baumberger Aue
 

Rund um den Tümpel im Naturschutzgebiet Baumberger Aue
blüht es zurzeit intensiv gelb. Es ist die hier üppige, in anderen
Gebieten seltene Sumpf-Wolfsmilch (Euphorbia palustris).

Auch dieser farbenfrohe Käfer ist
ein Marienkäfer, und zwar der
Sechzehnfleckige Pilz-Marienkäfer
(Halyzia sedecimguttata). Gärtner
mögen ihn, weil er von Blättern den
Mehltau abfrisst.
Körperlänge: 5-7 mm

Der Gamander-Ehrenpreis
(Veronica chamaedrys) kann sich
auf vielerlei Arten vermehren:
Die Samen sind Regentropfen-
wanderer und Windstreuer
oder vegetativ durch Wur-
zeln.

Hat da jemand auf die Pflanze
gespuckt? Nein, das war die
Wiesenschaumzikade (Philaenus
spumarius
). In dem Schaum ent-
wickeln sich die Larven. Land-
läufig auch: Kuckucksspeichel.


Die Rotschwarze Blattwespe
(Tenthredo atra) ernährt sich
von Pollen und Nektar von
Doldenblütlern.
Körperlänge: 9-11 mm

Dies ist die Nymphe der Gewöhn-
lichen Strauchschrecke
(Pholi-
doptera griseoaptera), die erst
nach sieben Häutungen erwach-
sen, jedoch dann flugunfähig ist.

Die Fliegen der Gattung Pollena
gehören nach der Überwinterung
zu den ersten im Frühjahr flie-
genden Arten. Sie ernähren sich
von Nektar, gärenden Früchten
und Kot. Körperlänge: 5-12 mm

Der Kleine Wiesenknopf (Sangui-
sorba minor)
wird auch Pimpinelle
genannt und gehört zur Familie
der Doldenblütler. Er ist Raupen-
futterpflanze für mehrere
Schmetterlingsarten. 

Dieses Jahr ist auf dem Rodel-
berg ein sehr schöner Bestand an
Großem Ehrenpreis (Veronica
teucrium, Veronica austriaca)
zu
sehen. Diese Pflanze gehört zur
Familie der Wegerichgewächse
und blüht von Mai bis Juni.

 

 



28. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue
 

Zitronenfalter sind nicht nur ätherisch schön,
sie sind auch ganz erstaunlich. Ihre Lebensdauer be-
trägt 12 Monate, damit haben sie die höchste Lebens-
erwartung aller mitteleuropäischen Schmetterlinge.
Sie können als Falter überwintern ohne Schutz frei
in der Vegetation. Das gelingt ihnen mit Hilfe u.a. von
Glycerin, das den Gefrierpunkt der Körperflüssigkeit
senkt, sodass sie 20 Grad minus überstehen können.
Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni) sieht man mei-
stens nur eilig vorüberfliegen, deshalb habe ich mich
richtig beschenkt gefühlt, als einer sich gerade in
meiner Nähe auf einer Löwenzahnblüte niederließ.
Flügelspannweite: 50-55 mm


 

Gewürfelte Tanzfliegen
(Empis tessellata) halten
sich auf verschiedenen
Pflanzen an Waldrändern
oder feuchten Wiesen auf.
Sie ernähren sich von Nektar,
doch die Männchen leben auch

räuberisch und fressen kleine-
re Insekten. Vor der Paarung
wird ein erbeutetes Insekt 
dem Weibchen als Brautge-
schenk präsentiert.
Körperlänge: 9-13 mm

Die Gewöhnliche Goldnessel
(Lamium galeobdolon) liebt
lockeren Lehmboden und
wächst an Waldrändern oder
in Staudengebüschen. Durch
Wurzelausläufer bildet sie
oft ausgedehnte Bestände.

Eine kleine Bewegung auf einem
Blatt erregte meine Aufmerksam-
keit. Was mehr nach einer Raupe
zuerst aussah, entpuppte sich als
ein drolliges Rüsseltier.
Der Wellige Stängelrüssler (Lixus
cf. pulverulentus)
ist ein 11-18 mm
großer Käfer.

Raupe des Eichenwald-Frühlings-
wicklers
(Tortricodes alternella):
Wie der Name schon vermuten
lässt, sitzt sie auf einem Eichen-
blatt. Sie ist im letzten Larven-
stadium und sucht nach einer
Stelle zur Verpuppung.
Länge: etwa 20 mm

 

Das Waldbrettspiel (Pararge aege-
ria)
gehört zur Familie der Edel-
falter und dort zu den Augenfal-
tern.Wenn die Flügel zusammen-
geklappt sind und von den Hinter-
flügeln nur die Unterseite sichtbar
ist (unteres Foto), dann fällt der
Falter zwischen dem Gewirr von
Asten und Laub kaum auf. Die
männlichen Falter verteidigen ihr
Revier indem sie vorbeifliegende
Rivalen versuchen zu vertreiben.  
Blüten werden nur selten angeflo-
gen, meistens saugen sie an Baum-
säften und Fallobst. 
Flügelspannweite: 32-45 mm

 

Die Schlupfwespe Echthrus
reluctator
hatte Gefallen an
meinem Fahrrad gefunden,
erst untersuchte sie den
Rahmen und dann den Fahr-
radkorb. Sowohl Männchen
als auch Weibchen haben
eine weiße Binde auf den
Fühlern. Das Foto zeigt ein
Männchen, die Weibchen
wären an ihrem fast kör-
perlangen Legestachel er-
kennbar. Länge: 10-16 mm


 

Es sind noch nicht allzu viele
Blumen zu sehen, doch der edle
Dolden-Milchstern setzt ein
leuchtendes Zeichen für Früh-
ling und Freude. 

 

Fast wie ein modernes Kunst-
werk sieht diese 
Listspinne
(Pi
saura mirabilis) aus, wie sie
ganz entspannt daliegt und
noch nicht bemerkt hat, dass
ich mich genähert habe.

Listspinnen präsentieren
sich in vielen Farbvarianten.
Sie fangen am Tag und in der
Nacht Beute, die sie in ein
Netz einwickeln. Bei Störun-
gen verschwinden sie blitz-
schnell in der Vegetation.
Körperlänge: 10-15 mm


 



23. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue
 

Der Rotkköpfige Feuerkäfer
(Pyrochroa serraticornis) ist
sehr viel seltener als der ähn-
liche Scharlachrote Feuerkä-
fer. Die Larven leben unter der
Rinde von Laubbäumen und er-
nähren sich von Insektenlarven.
Körperlänge: 10-14 mm

Die Märzhaarmücke (Bibio marci)
heißt auch Märzfliege. Die Männ-
chen lassen im Flug die Beine hän-
gen, was typisch für Mücken ist.
Erst tanzen sie in der Luft und
dann paaren sie sich auch in der
Luft.      Körperlänge: 8-11 mm

 

Das Ruprechtskraut (Geranium
robertianum)
  ist ein Storch-
schnabelgewächs, das aufgrund
ätherischen Öls einen starken
unangenehmen Duft ausströmt.
Bei vollem Sonnenlicht verfär-
ben sich die Blütenblätter rot.


 

Die Feld-Blattwespe (Tenthredo campestris) ist auf Feucht-
wiesen zu finden, wo sie sich gern von Pollen, Nektar, Honigtau
und kleinen Insekten ernährt. Foto rechts: Paarung.
Körperlänge: Männchen 8-12 mm, Weibchen 8-14 mm.

Man sieht ihn selten, doch seine
trillernden Rufe hört man schon
im zeitigen Frühjahr, den Zwerg-
taucher
(Tachybaptus ruficollis).
Sein Name sagt schon alles. Er ist
klein und ein exzellenter Taucher.
Körperlänge: 25-29 cm



 



22. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue
 

Meinen ersten Trauer-Rosenkäfer
(Oxythyrea funesta) habe ich am
26. Juni 2017 am Rheinuferweg in
Baumberg entdeckt. Diese wärme-
liebende Art ist seitdem jedes
Jahr wieder aufgetaucht.
Körperlänge: 8-12 mm

 

Der Rapsweißling (Pieris napi)
ist erkennbar an seinen grünli-
chen Adern auf den Hinterflü-
gelunterseiten. Er ist ein sehr
häufiger Schmetterling, der
blütenreiche Wiesen anfliegt.
Flügelspannweite: 50 mm

 

Sieht die Listspinne (Pisaura
mirabilis)
eine Beute, bildet sie
aus allen Beinen einen Fangkorb,
spinnt sie blitzschnell ein und
trägt sie in ihr Netzoval, wo sie
diese kopfunter verzehrt.
Körperlänge: 10-15 mm

 

Dolden-Milchstern (Ornithogalum
umbellatum)
wird auch "Stern von
Bethlehem" genannt und gehört
zur Familie der Spargelgewächse.
Die Blütezeit reicht von April bis
Juni. Er wächst gern auf lehmigen
Böden. 

Die Gemeine Sumpfschwebfliege
(Helophilus pendulus) ernährt sich
von Pollen und Nektar
. Ihre Larven
besitzen am Körper
ende ein schwanzähnliches Atemrohr und
werden land
läufig als "Ratten-
schwanz
larven" bezeichnet.
Körperlänge: bis 14 mm

Ein prächtiger Vogel ist der Fasan
(Phasianus colchicus). Er stammt
ursprünglich aus Asien und wurde
in Europa zu Jagdzwecken ange-
siedelt. Um hier leben zu können,
muss er im Winter gefüttert wer-
den. Der Schwanz ist 45-60 cm lg.

 

Der Eingriffelige Weißdorn (Cra-
taegus monogyna)
gehört zur Fa-
milie der Rosengewächse. Mit sei-
nen vielen Blüten begeistert er
schon sehr zeitig im Frühjahr.


 

Der Echte Beinwell (Symphytum
officinale) hat viele Namen, die
alle auf seine Wirkung als Heil-
pflanze hinweisen: Beinwurz,
Schadheilwurzel, Wundallheil,
Arznei-Beinwell u.v.m. Er gehört
zur Familie der Raublattgewächse.

 

Die Weinbergschnecke (Helix po-
matia)
ist eine gehäusetragende
Landschnecke. In freier Natur
kann sie ein Alter von acht Jah-
ren erreichen, bei Haltung sind
sogar 20-30 Jahre möglich.





 



17. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue

Einer der bekanntesten Schmet-
terlinge ist das Tagpfauenauge
(Aglais io). Bei Gefahr klappen 
sie ihre Flügel auf und erzeugen
dabei ein zischendes Geräusch.
Die Augensignale wirken abschre-
ckend auf Vögel.
Flügelspannweite: 50-55 mm 

Der C-Falter (Polygonia c-album)
hat sehr variabel gefärbte Flü-
gel. Auf der dunklen Flügelunter-
seite hat er eine auffällige weiße,
C-ähnliche Zeichnung. Die Falter
sind bis Oktober zu finden.
Flügelspannweite: 40-50 mm

 

Die Eichenwanze (Harpocera thora-
cica)
ist weit verbreitet und besie-
delt gern sonnige und trockene Le-
bensräume. Sie saugen an den jun-
gen Knospen der Eichen und auch
an Blattläusen. Die Männchen sind
sehr flugaktiv. Länge: 6-7 mm

Der Eichelbohrer (Curculio glan-
dium)
gehört zur Familie der Rüs-
selkäfer. Die Weibchen bohren mit
ihrem körperlangen Rüssel tiefe Lö-
cher in unreife Eicheln, in die dann
ein oder zwei Eier gelegt werden. Körperlänge: 4-8 mm

Die Säbel-Dornschrecken (Tetrix
cf. subulata)
gelten als stumm. Um
in der Paarungszeit Weibchen auf
sich aufmerksam zu machen, wer-
ben sie mit einem Schaukelgang.
Körperlänge: 7-12 mm

 

Nur an einer Stelle am Hamberg
leuchtet es intensiv lila zwischen
dem Blattgrün. Es ist ein Silber
blatt
(Lunaria spec.), das nicht
hier hingehört und sicherlich
aus den oben liegenden Gärten
ausgebüxt ist.

Graugänse (Anser anser) sind Zug-
vögel, doch in den letzten Jahren
sind sie zu Standvögeln geworden,
da auch im Winter auf den Feldern
genügend Nahrung zu finden ist.
Am Tümpel zeigten sich die stol-
zen Eltern mit ihren fünf Jungen.

Hummelähnlich und doch ist dies
wollige kleine Tier eine Fliege.
Es ist der
 Große Wollschweber
 (Bombylius major), dessen starr
nach vorn gerichteter S
augrüs-
sel fünf bis sieben mm lang ist.
Beim Nektarsaugen steht er mit

schwirrenden Flügeln vor den
Blüten. 
Körperlänge: 9-12 mm


unbekannte Spinne


Unbekannte Spinne

 

Der Grüne Sauerampferkäfer
(Gastrophysa viridula) frisst uner-
müdlich und kann Blätter skelettie-
ren. Während der Paarungszeit und
vor der Eiablage ist der Hinterleib
des Weibchens aufgedunsen.
Körperlänge: 4-7 mm

 


 



15. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue
 

Ein Käfer mit seinen angenehmen Haustieren:
Der Gemeine Totengräber
(Nicrophorus vespillo)

Zuerst habe ich den kleinen Käfer bedauert, weil er auf
seinen Deckflügeln von Milden befallen war. Dann aber
erfuhr ich im Internet Erstaunliches:
Die Milben leben in einer Art Symbiose mit den Käfern,
die quasi das Taxi sind, um sich zu toten Tieren transpor-
tieren zu lassen. Als Gegenleistung fressen sie vorhan-
dene Fliegenlarven, um eine Nahrungskonkurrenz für
den Käfer auszuschalten. Körperlänge: 12-22 mm

 

Die Rotschwarze Gemüsewanze
(Eurydema dominula) wird auch
zierliche Gemüsewanze genannt.
Sie saugt gerne an Kreuzblüt-
lern. Sie ist auf Feuchtwiesen
und an Waldrändern zu finden.
Körperlänge: 5-8 mm


Auch in diesem Jahr wächst die
seltene Sumpf-Wolfsmilch (Euphor-
bia palustris)
an vielen Stellen im
sumpfigen Naturschutzgebiet.

Was mehr wie eine Hummel aus-
sieht, ist in Wirklichkeit jedoch
eine Fliege. Es ist der Große
Wollschweber
(Bombylius major),
dessen Saugrüssel fest nach vor-
ne gestreckt ist. Beim Nektarsau-
gen steht er wie ein Kolibri mit
schwirrenden Flügeln in der Luft.
Körperlänge: 9-12 mm

Gemeine Sumpfschwebfliegen (Helo-
philus pendulus)
fliegen von April bis
November. Sie ernähren sich von
Pollen und Nektar verschiedener
Blumen. Die Larven entwickeln sich
in sumpfigen Gewässern.
Körperlänge: bis 14 mm



Häufig auftretende Pflanzen, wie Taubnesseln, werden wenig beach-
tet, doch bei näherem Hinsehen
offenbaren sie ihre Schönheit. Die
Gefleckte Taubnessel (Lamium ma-
culatum) 
ist sehr variabel in der Fär-
bung der Blüten. Strikt getrennt,
doch in der Nähe sah ich heute zum
ersten Mal eine Ansammlung von
rosa Taubnesseln im Gehölzstrei-
fen am Hamberg.
 Vermutlich handelt
sich um
 Züchtungen und somit viel-
leicht um 
Gartenflüchtlinge.

Sehr üppig blüht in diesem Früh-
ling die Trauben-Kirsche (Prunus
padus),
Sie ist zu früh aus dem
Winterschlaf erwacht, ihre sonsti-
gen Bestäuber, wie Schwebfliegen,
Bienen und Falter, sind noch so
gut wie garnicht präsent.

Foto von links:
Krickenten-Männchen (Anas crecca)
Schnatterenten-Weibchen (Mareca
strepera) mit seinen zwei Männchen
auf dem Tümpel im NSG
>>> Mein Fotoapparat ist besser für
Makro-Aufnahmen geeignet <<<

 

Plötzlich ist der Kopf einer Nutria
(Myocastor coypus) auf der Wasser-
oberfläche zu sehen, die zügig zwi-
schen den Enten durchschwimmt, die
jedoch nicht groß Notiz von ihr neh-
men. Körperlänge: bis zu 65 cm.




 



14. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue
 


Bei Goldnesseln, deren Laub-
blätter weiße Flecken haben,
handelt es sich um Garten-
flüchtlinge. 


 

Der Trauer-Rosenkäfer (Oxy-
thyrea funesta)
, der ursprünglich
wärmere Gefilde besiedelt hat,
scheint endgültig hier angekom-
men zu sein. Er ist sogar früher
da, als die einheimischen Käfer.


 

Feld-Wespenbienen (Nomada
goodeniana)
fliegen von Mitte
März bis Ende Juni. Sie parasitie-
ren in Nestern von Sandbienen.
Körperlänge: 10-13 mm

 

Die Rotschopfige Sandbiene
(Andrena haemorrhoa) kommt in un-
terschiedlichen Lebensräumen vor.
Sie ist anspruchslos an ihren Nist-
platz und baut Nester an offenen
Stellen oder auch zwischen Kräu-
tern und Gräsern. Länge: 8-11 mm

Goldfliegen (Lucilia cf. sericata)
bei der Paarung. Diese schillern-
den Schmeißfliegen halten sich
gern in menschlichen Siedlungs-
gebieten auf. Sie nagen an
Fleisch- und Pflanzenresten.
Körperlänge: 5-11 mm




 



4. April 2026 - Am NSG Baumberger Aue

Nach den wenigen warmen Frühlingstagen ist der
Winter noch einmal zurückgekehrt. Es ist kalt und
sehr windig. Insekten lassen sich gar nicht sehen. 

 

Auf dem Weg entlang des Zauns vom Naturschutzgebiet
oder auf der Wiese zum Wasser hin halten sich immer mehrere
Fasane (Phasianus cf. colchicus) auf. Wegen ihres weißen Rings
werden sie auch landläufig als Ringfasane bezeichnet. Noch
scheinen die beiden gute Freunde zu sein, was sich vielleicht
ändert, wenn das Werben um Weibchen beginnt.

 

Das Wiesen-Schaumkraut (Car-
damine pratensis
) hat weiße bis
zart violette Blüten, die sehr
nektrarreich sind und eigentlich
viele Insekten anlocken, doch sie
sind zu früh und müssen noch eine
Weile auf ihre Bestäuber warten.

 


12. März 2026 - Am NSG Baumberger Aue

Ein schönes akustisches Erlebnis:
Der Kuckuck ist wieder da. Er rief etwas
entfernt aus der Urdenbacher Kämpe.

In einem Meer aus weißen Blüten blitzt auf einmal ein kleines biss-
chen Orange auf. Ein Schmetterling? Ich beobachte die Stelle genau.
Und plötzlich sehe ich den ersten Admiral (Vanessa atalanta) in diesem
Jahr. Zuvor hatte ich schon zwei Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
und drei Tagpfauenaugen (Aglais io) beobachten können, die aber in
schnellem Flug an mir vorbei eilten. Was für eine schöne
Überraschung an diesem frühlingshaften Tag!

Der Tümpel im NSG führt wieder
viel Wasser, sodass viele Enten und
Gänse beobachtet werden konnten.
Mindestens 20 Krickenten und Pfeif-
enten
, durch ihre charakteristischen
Rufe erkennbar, waren zu sehen.
Foto: Graugans (Anser anser)


 


3. März 2026 - Balkon

Wie jedes Jahr ist am Bienen-
hotel auf dem 
Balkon viel los. 
Die Männchen der Gehörnten
Mauerbiene
 (Osmia cornuta) 
sind an den langen weißen Haa-
ren an Gesicht und Unterseite
des Kopfes zu erkennen.
Länge: 12-16 mm

Die Kellerassel (Porcellio cf. scaber)
hält sich nicht nur in Kellern auf,
sondern auch in Gärten, Gewächs-
häusern oder Komposthaufen. Sie
ernährt sich meistens von abge-
storbenen Pflanzenteilen.
Körperlänge: 9-18 mm

 

Diese Spinne heißt Hausdorn-
finger
(Cheiracanthium mildei).
In der Dämmerung oder bei
Nacht streifen diese Tiere auf
der Suche nach kleinen Insek-
ten herum.
Körperlänge: 3-4,5 mm



 


27. Februar 2026 - Am NSG Baumberger Aue

Manche Wege sind vom Hoch-
wasser
unpassierbar geworden,
doch mit dem Fahrrad riskiert
mancher die Weiterfahrt und
nimmt nasse Füße in Kauf. Wenn
man das Gelände allerdings nicht
kennt, kann es gefährlich werden

 

 



26. Februar 2026 - Am und im NSG Baumberger Aue

Nach dem langen und ausnahmsweise mal sehr kalten
Winter wurde es von einem Tag auf den anderen
plötzlich Frühling. Wenige Tage zuvor noch nachts
Minusgrade und jetzt Temperaturen um 20 Grad.

 

Gerade sind die Blüten des Krokus' eilig gewachsen, da ist auch
schon ein eifriger Besucher da: die Hellgelbe Erdhummel (Bombus cf.
lucorum). 
Auch zu den ersten Anzeigern für das Frühlingserwachen
gehört das Schneeglöckchen (Galanthus).


 


Rheinhochwasser hat sich wieder
im NSG Baumberger Aue ausge-
breitet bei einem Kölner Pegel
von über sechs Metern.

 

Graureiher sind in unserem Gebiet
richtig zum Kulturfolger geworden.
Vor einigen Jahrzehnten waren sie
enorm scheu und flogen beim Sich-
ten eines Menschen in sehr großer
Entfernung
 direkt auf.

Fasane (Phasianus colchicus) waren früher viel öfter zu sehen.
Heutzutage freue ich mich, dass einer, vielleicht auch zwei,
sich im und am Naturschutzgebiet aufhalten.

 


Auch heute war wieder die Luft er-
füllt von Kranichrufen. Drei kleine-
re Schwärme habe ich gegen 15:30
Uhr vom NSG aus fliegen gesehen.





 


Am 25. Februar 2026 habe ich wieder Kraniche gehört und
dann gesehen. Es waren zwei Schwärme, deren letzten ich
komplett um 17:06 Uhr sehen und etwa 130 zählen konnte.

Am 20. Februar 2026 habe ich die ersten Kraniche gehört
und um 16:11 Uhr einen Schwarm von etwa 150 gesehen, die in
lockerer Formation Richtung Nordost flogen. Wenig später
folgten in akkurater V-Formation noch einmal 80 Vögel.

 



7. Januar 2026
Baumberger Aue und Rheinufer

 


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