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12. März 2026 - NSG Baumberger Aue

In einem Meer aus weißen Blüten blitzt auf einmal ein kleines biss-
chen Orange auf. Ein Schmetterling? Ich beobachte die Stelle genau.
Und plötzlich sehe ich den ersten Admiral (Vanessa atalanta) in diesem
Jahr. Zuvor hatte ich schon zwei Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)
und drei Tagpfauenaugen (Aglais io) beobachten können, die aber in
schnellem Flug an mir vorbei eilten. Was für eine schöne
Überraschung an diesem frühlingshaften Tag!

Der Tümpel im NSG führt wieder
viel Wasser, sodass viele Enten und
Gänse beobachtet werden konnten.
Mindestens 20 Krickenten und Pfeif-
enten
, durch ihre charakteristischen
Rufe erkennbar, waren zu sehen.
Foto: Blässgans (Anser albifrons)


 


3. März 2026 - Balkon

Wie jedes Jahr ist am Bienen-
hotel auf dem 
Balkon viel los. 
Die Männchen der Gehörnten
Mauerbiene
 (Osmia cornuta) 
sind an den langen weißen Haa-
ren an Gesicht und Unterseite
des Kopfes zu erkennen.
Länge: 12-16 mm

Die Kellerassel (Porcellio cf. scaber)
hält sich nicht nur in Kellern auf,
sondern auch in Gärten, Gewächs-
häusern oder Komposthaufen. Sie
ernährt sich meistens von abge-
storbenen Pflanzenteilen.
Körperlänge: 9-18 mm

 

Diese Spinne heißt Hausdorn-
finger
(Cheiracanthium mildei).
In der Dämmerung oder bei
Nacht streifen diese Tiere auf
der Suche nach kleinen Insek-
ten herum.
Körperlänge: 3-4,5 mm



 


27. Februar 2026 - NSG Baumberger Aue

Manche Wege sind vom Hoch-
wasser
unpassierbar geworden,
doch mit dem Fahrrad riskiert
mancher die Weiterfahrt und
nimmt nasse Füße in Kauf. Wenn
man das Gelände allerdings nicht
kennt, kann es gefährlich werden

 

 



26. Februar 2026 - Am und im NSG Baumberger Aue

Nach dem langen und ausnahmsweise mal sehr kalten
Winter wurde es von einem Tag auf den anderen
plötzlich Frühling. Wenige Tage zuvor noch nachts
Minusgrade und jetzt Temperaturen um 20 Grad.

 

Gerade sind die Blüten des Krokus' eilig gewachsen, da ist auch
schon ein eifriger Besucher da: die Hellgelbe Erdhummel (Bombus cf.
lucorum). 
Auch zu den ersten Anzeigern für das Frühlingserwachen
gehört das Schneeglöckchen (Galanthus).


 


Rheinhochwasser hat sich wieder
im NSG Baumberger Aue ausge-
breitet bei einem Kölner Pegel
von über sechs Metern.

 

Graureiher sind in unserem Gebiet
richtig zum Kulturfolger geworden.
Vor einigen Jahrzehnten waren sie
enorm scheu und flogen beim Sich-
ten eines Menschen in sehr großer
Entfernung
 direkt auf.

Fasane (Phasianus colchicus) waren früher viel öfter zu sehen.
Heutzutage freue ich mich, dass einer, vielleicht auch zwei,
sich im und am Naturschutzgebiet aufhalten.

 


Auch heute war wieder die Luft er-
füllt von Kranichrufen. Drei kleine-
re Schwärme habe ich gegen 15:30
Uhr vom NSG aus fliegen gesehen.





 


Am 25. Februar 2026 habe ich wieder Kraniche gehört und
dann gesehen. Es waren zwei Schwärme, deren letzten ich
komplett um 17:06 Uhr sehen und etwa 130 zählen konnte.

Am 20. Februar 2026 habe ich die ersten Kraniche gehört
und um 16:11 Uhr einen Schwarm von etwa 150 gesehen, die in
lockerer Formation Richtung Nordost flogen. Wenig später
folgten in akkurater V-Formation noch einmal 80 Vögel.

 



7. Januar 2026
Baumberger Aue und Rheinufer

 


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